Fundsache

Fundsache, Nr. 969 Forscher entdecken Krebstiere

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(Foto: Illustration von Miguel Alonso)

In spanischen Tümpeln ist ein internationales Forscherteam auf zwei bislang unbekannte Krebstierarten gestoßen. "Die beiden neuen Krebse sind lebende Fossilien”, erklärte Miguel Alonso von der Universität Barcelona. Die nur einen Millimeter langen Gliederfüßer seien Überbleibsel der Tierwelt in Spanien vor über 1,8 Millionen Jahren.

Die neu entdeckten Krebse leben in Frischwasser-Gewässern, die regelmäßig austrocknen, heißt es im Journal "Zootaxa” . Sie seien vermutlich auf der gesamten iberischen Halbinsel verbreitet. Die erste Art (Leydigia iberica) entdeckten die Forscher in der Nähe des Guadalquivir-Flusses, die zweite (Leydigia korovchinskyi) in einem Wasserloch für Rinder im Grasland der Extremadura. Beide Fundorte liegen im Südwesten Spaniens.

Quelle: ntv.de, dpa

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