Fundsache

Fundsache, Nr. 1237 Skurrile Namen für neuentdeckte Echsen

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Der Lebensraum vieler Tiere in südamerikanischen Wäldern ist bedroht.

Deutsche Forscher haben in einem entlegenen peruanischen Andental zwei neue Echsenarten entdeckt. Sie leben in einem Trockenwald zwischen Kakteen. Wegen der Bedrohung durch mehrere Staudammprojekte, haben die Forscher sie auf Namen getauft, die übersetzt "Kein Staudamm" bedeuten.

"Ameiva nodam" sei aus dem Englischen "No dam" (Kein Staudamm) abgeleitet. Das braune Tier habe fünf auffällige gelbe Längsstreifen auf dem Rücken. Der Name "Ameiva aggerecusans" ist aus dem Lateinischen abgeleitet, wobei agger Damm und recusare zurückweisen bedeutet.

Die Namen seien ein Appell gegen die Naturzerstörung in den äquatorialen Trockenwäldern. Die Trockenwälder Zentral- und Südamerikas spielten im Vergleich zu den tropischen Regenwäldern in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Mit ihrem viel stärker gefährdeten Artenreichtum verdienten sie aber mindestens dieselbe Aufmerksamkeit wie die riesigen Wälder am Amazonas.

Quelle: n-tv.de, apo/dpa

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