Energie erzeugen im Sinne der Umwelt: Perspektivenwechsel in der Produktion und auf dem Arbeitsmarkt
Deutschland und Europa sind weltweit führend bei grünen Technologien. Innovative Produkte und neue Dienstleistungen bieten die besten Chancen, in einer globalisierten Welt wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Wachstum auf Grün
Wirtschaftsfaktor Green Tech
Afrikas Sonne scheint über 4800 Stunden im Jahr, das ist mehr als dreimal so viel wie in Deutschland und damit ideale Voraussetzung für ein zukunftsweisendes Projekt: Ein neu gegründetes Konsortium unter Federführung der Münchner Rück und Firmen wie Siemens, RWE und Deutsche Bank hat es sich zum Ziel gemacht, in den nächsten Jahrzehnten einen erheblichen Anteil der Stromversorgung Europas durch Solarstrom aus Afrika zu decken.



Antriebsmotor Green Tech
Projekte wie diese sollen beweisen, dass Umwelt- und Klimaschutz keine Störfaktoren sind, sondern Antriebsmotoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Analysen der Roland Berger Strategy Consultants haben ergeben, dass bis zum Jahr 2020 der Weltmarkt für grüne Technologien auf jährlich über drei Billionen Euro wachsen wird. Heute schon ist Deutschland die Nummer eins mit 16 Prozent Weltmarktanteil. „Umwelttechnik hat das Potenzial, zur wichtigsten deutschen Leitindustrie des 21. Jahrhunderts zu werden“, betont Siemens-Chef Peter Löscher.

Das Unternehmen hat gerade eine neue Europazentrale für sein Windgeschäft in Hamburg sowie Produktionsstätten in den USA und China mit mehreren hundert neuen Arbeitsplätzen eröffnet. Die Zahl der im Windbereich tätigen Mitarbeiter von Siemens ist von 800 im Jahr 2004 auf heute über 5500 gestiegen. Dies spiegelt den allgemeinen Trend in Deutschland wieder: Bis 2020 soll sich die Mitarbeiterzahl bei Green-Tech-Firmen von rund einer Million auf deutlich über zwei Millionen verdoppeln.

Welche grünen Jobs dabei Perspektiven haben, zeigt der „Science Express“, der aktuell durch Deutschland rollt und in über 60 Städten Halt macht. Er soll vor allem junge Menschen für Wissenschaft und Technik begeistern. „Auch deshalb hat das Projekt des Wissenschaftszuges für uns einen so hohen Stellenwert“, so Peter Löscher.

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Eine Sonderveröffentlichung der Siemens AG zur „Expedition Zukunft“, erschienen in Ausgabe 31/09 vom 27.07.2009

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