Auch in diesem Jahr erregen einige Kriminalfälle besondere Aufmerksamkeit.Bild 1 von 45 | Foto: picture alliance/dpaIn Aschaffenburg ereignet sich eine Tat, die zur Zäsur werden sollte. Am 22. Januar sticht ein psychisch kranker Afghane auf eine Kita-Gruppe ein.Bild 2 von 45 | Foto: picture alliance/dpaEin zweijähriges Kind und ein 41-Jähriger, der sich dem Täter in den Weg stellte, sterben.Bild 3 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDie Tat und die mit ihr verbundene Brutalität lösen große Betroffenheit aus - und eine politische Debatte um Migration.Bild 4 von 45 | Foto: picture alliance/dpaFriedrich Merz, damals noch Kanzlerkandidat der Union und mitten im Wahlkampf, kündigt ein hartes Vorgehen gegen irreguläre Migration an und nimmt dafür im Bundestag Mehrheiten mit der AfD in Kauf.Bild 5 von 45 | Foto: picture alliance/dpaGegen sein Vorgehen wird deutschlandweit demonstriert. Zugleich distanzieren sich auch Vertreter der muslimischen Community von der Tat, wie im Bild zu sehen.Bild 6 von 45 | Foto: picture alliance/dpaEin Gutachter attestiert dem 28-jährigen Täter eine paranoide Schizophrenie. Das Landgericht Aschaffenburg ordnet im Oktober die Unterbringung in einer Psychiatrie an.Bild 7 von 45 | Foto: picture alliance/dpaMünchen am 13. Februar: Ein Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi zieht durch die Stadt, als ein Auto gezielt in die Menschenmenge fährt.Bild 8 von 45 | Foto: picture alliance / SZ PhotoEine 37-Jährige und ihre zweijährige Tochter sterben, 44 weitere werden verletzt. Der Täter ist auch hier ein Mann aus Afghanistan.Bild 9 von 45 | Foto: picture alliance / SZ PhotoDer 24-Jährige war ausreisepflichtig und soll in den sozialen Medien islamistische Inhalte geteilt haben.Bild 10 von 45 | Foto: picture alliance / SZ PhotoDie Ermittler werten die Tat als Terroranschlag. Weiteren Aufschluss wird wohl erst die im Januar beginnende Hauptverhandlung geben.Bild 11 von 45 | Foto: picture alliance/dpaIn Zeiten eines zunehmenden Antisemitismus in Deutschland kommt es Ende Februar zu einem brutalen Vorfall am Berliner Holocaust Mahnmal. Ein Mann sticht unvermittelt auf einen spanischen Touristen ein.Bild 12 von 45 | Foto: picture alliance / PIC ONEDas Opfer erliegt seinen Verletzungen, der Täter wird festgenommen. Der Geflüchtete aus Syrien soll nach Auffassung der Ermittler den Plan verfolgt haben, Juden zu töten.Bild 13 von 45 | Foto: picture alliance/dpaAm Mittag des 3. März fährt ein 40-jähriger Deutscher mit einem Kleinwagen durch eine Fußgängerzone in Mannheim.Bild 14 von 45 | Foto: picture alliance / Geisler-FotopressEr erfasst mehrere Menschen. Zwei sterben, elf werden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund aus und spricht von einer Amokfahrt.Bild 15 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildDie Ermittlungen ergeben Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Mannes, aber auch für eine Reichsbürger- und Neonazivergangenheit. Das genaue Motiv liegt noch im Dunkeln, der Prozess läuft.Bild 16 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildIn der Nacht auf den 20. April wird in Oldenburg der 21-jährige Lorenz A. erschossen, ein Afrodeutscher. Der Schütze: Ein Polizeibeamter.Bild 17 von 45 | Foto: picture alliance / AnadoluZuvor gerät Lorenz A. vor einer Diskothek in Streit mit den Türstehern. Den Ermittlern zufolge bedroht er sie mit einem Messer und läuft davon.Bild 18 von 45 | Foto: picture alliance / imageBROKERIn einer Seitenstraße trifft Lorenz A. auf eine Polizeistreife. Was dann passiert, ist noch nicht vollends geklärt. A. soll Reizgas gesprüht und an den Beamten vorbeigelaufen sein. Sicher ist: Ein Polizist feuert fünf Schüsse ab, sie treffen ihn von hinten.Bild 19 von 45 | Foto: picture alliance / AnadoluIn Oldenburg und weiteren Städten gehen daraufhin zahlreiche Menschen auf die Straße. Sie werfen der Polizei strukturellen Rassismus vor und fordern eine lückenlose Aufklärung.Bild 20 von 45 | Foto: picture alliance / Hauke-Christian DittrichIm November erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Polizisten, der die Schüsse abgegeben hat, wegen fahrlässiger Tötung. Einen Vorsatz erkennt sie bei dem Beschuldigten nicht.Bild 21 von 45 | Foto: picture alliance / AnadoluMitte Mai durchsucht ein Großaufgebot der Polizei zahlreiche Objekte in Deutschland. Es geht um die bekannteste Reichsbürger-Gruppe des Landes, das sogenannte "Königreich Deutschland".Bild 22 von 45 | Foto: picture alliance/dpaKurz zuvor hat Innenminister Alexander Dobrindt die Vereinigung verboten, wegen mutmaßlicher krimineller Geld- und Versicherungsgeschäfte.Bild 23 von 45 | Foto: picture alliance/dpaIm Zentrum steht der selbsternannte König Peter Fitzek. Auch er wird festgenommen. Der 59-Jährige hat über Jahre eine Gruppe von "Untertanen" um sich geschart.Bild 24 von 45 | Foto: picture alliance/dpaGemeinsam sollen sie einen Fantasiestaat aufgebaut haben, mit eigenen Gesetzen und Strukturen. Damit ist jetzt Schluss.Bild 25 von 45 | Foto: picture alliance/dpaIn einer Sonntagnacht Mitte Mai mischt sich ein Mann unter die Gäste einer Bielefelder Bar. Es ist ein 35-jähriger Asylbewerber aus Syrien.Bild 26 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildDann sticht er offenbar wahllos mit zwei Waffen - einem Messer und einem Stockdegen - auf umstehende Menschen ein. Er verletzt fünf Menschen. (im Bild: Graffiti mit dem Namen eines Opfers)Bild 27 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildDie Polizei lobt das beherzte Eingreifen von weiteren Gästen, darunter Fans von Arminia Bielefeld. Ohne diese hätte es Tote gegeben.Bild 28 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildDer Täter kann zunächst flüchten, wird aber am nächsten Tag festgenommen. Er soll ein Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Staat sein.Bild 29 von 45 | Foto: picture alliance / epd-bildAm Hamburger Hauptbahnhof kommt es im Mai zu einem weiteren Fall von Messergewalt. Dort sticht eine Frau auf Reisende ein.Bild 30 von 45 | Foto: picture alliance/dpa/tv7news15 Menschen werden teils schwer verletzt. Die Täterin, eine 39-jährige Deutsche, wird noch am Tatort festgenommen.Bild 31 von 45 | Foto: picture alliance/dpa/NEWS5Die psychisch kranke Frau war zuvor schon wegen anderer Gewalttaten aufgefallen und erst einen Tag vor der Tat aus einer psychiatrischen Einrichtung entlassen worden. Inzwischen ist sie wieder in der Psychiatrie.Bild 32 von 45 | Foto: picture alliance/dpaAb Ende September häufen sich in Deutschland Fälle von Drohnenüberflügen. Betroffen ist kritische Infrastruktur wie Bundeswehrstandorte oder Flughäfen.Bild 33 von 45 | Foto: picture alliance / SZ PhotoDer Betrieb an mehreren Flughäfen ist tagelang gestört oder sogar ganz lahmgelegt. Die Täter bleiben unbekannt, doch viele vermuten dahinter Russlands hybride Kriegsführung.Bild 34 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDie Vorfälle treiben die Diskussion um einen besseren Schutz des Landes vor Gefahren aus der Luft voran. So wird etwa eine Anti-Drohnen-Spezialeinheit ins Leben gerufen.Bild 35 von 45 | Foto: picture alliance / Bonn.digitalViele Menschen bewegt hat der Fall des achtjährigen Fabian aus Güstrow. Mitte Oktober meldet ihn seine Mutter als vermisst.Bild 36 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDie Polizei startet eine große Suchaktion. Nach einigen Tagen dann die traurige Gewissheit: Fabian ist tot.Bild 37 von 45 | Foto: picture alliance/dpaSeine Leiche wird in einem Tümpel gefunden - mit deutlichen Hinweisen darauf, dass er getötet wurde.Bild 38 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDie Trauer und Fassungslosigkeit in Fabians Heimatort ist groß, Hunderte Menschen besuchen einen Gedenkgottesdienst.Bild 39 von 45 | Foto: picture alliance/dpaAnfang November nehmen die Ermittler schließlich die Ex-Freundin von Fabians Vater fest. Sie wird dringend verdächtigt, den Jungen getötet zu haben. Bislang schweigt sie zu den Vorwürfen.Bild 40 von 45 | Foto: picture alliance/dpaKurzzeitige Hoffnung auf die Aufklärung eines Jahre zurückliegenden Falls gibt es Ende Oktober, als die Ermittler im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall Rebecca Reusch zwei Grundstücke durchsuchen.Bild 41 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDie damals 15-Jährige aus Berlin wird seit dem Jahr 2019 vermisst. Ihr Schwager wird verdächtigt, sie getötet zu haben, doch die Polizei kann ihm nichts nachweisen.Bild 42 von 45 | Foto: picture alliance/dpaUnd auch die neuerliche Suchaktion bleibt ohne Ergebnis - und der aufsehenerregende Fall weiterhin ungeklärt.Bild 43 von 45 | Foto: picture alliance/dpaEin Polizeieinsatz in Bochum schockiert im November viele Menschen. Die Ermittler sind auf der Suche nach einer gehörlosen Zwölfjährigen, die zum wiederholten Mal in ihrer Wohngruppe vermisst wird. Die Beamten fahren zur Mutter des Mädchens.Bild 44 von 45 | Foto: picture alliance/dpaDort soll die Zwölfjährige mit einem Messer auf die Polizisten zugegangen sein. Ein Beamter feuert einen Schuss ab und verletzt das Kind schwer. Der Fall löst eine Debatte um Schusswaffeneinsätze der Polizei und deren Verhältnismäßigkeit aus. (mdi)Bild 45 von 45 | Foto: picture alliance/dpa