Die Gewinnerbilder der "Sony World Photography Awards" stehen fest. 430.000 Bilder konkurrierten um die begehrten Auszeichnungen. Der Hauptpreis, "Photographer of the Year", geht an Citlali Fabián. In ihrer Fotorreihe ...Bild 1 von 34 | Foto: Citlali Fabián, Sony World Photography Awards 2026... "Bilha, Stories of my Sisters" verbindet die aus Mexiko stammende und in London lebende Künstlerin fotografische Porträts und digitale Illustrationen. Mit ihren Bildern porträtiert sie bedeutende Frauen ...Bild 2 von 34 | Foto: Citlali Fabián, Sony World Photography Awards 2026... aus verschiedenen indigenen Gemeinschaften im Süden Mexikos, die sich in Bereichen wie Recht, Linguistik, Kunst und Ökologie engagieren. Fabián selbst gehört der Yalalteca-Gemeinschaft an. Die Fotografin wünscht sich, dass die Frauen und ihre Geschichten ...Bild 3 von 34 | Foto: Citlali Fabián, Sony World Photography Awards 2026... zu inspirierenden Vorbildern für junge Mädchen werden. Fabián sichert sich zusätzlich auch den erstem Platz in der Kategorie "Kreativ" beim "Professional"-Wettbewerb. Auch von drei anderen Wettbewerben, die in diesem Jahr bereits ausgetragen wurden, verkündete die Jury nun die vier Gesamtgewinner.Bild 4 von 34 | Foto: Citlali Fabián, Sony World Photography Awards 2026Den Titel "Open Photographer of the Year" beim offenen Wettbewerb, der sich an Hobby-Fotografen und Hobby-Fotografinnen richtet, bekommt die Australierin Elle Leontiev verliehen. Sie überzeugt mit ihrem Porträt des barfüßigen Phillip Yamah, der auf der zu Vanuatu gehörenden Insel Tanna aufgewachsen und ein international anerkannter, autodidaktischer Vulkanforscher ist.Bild 5 von 34 | Foto: Elle Leontiev, Sony World Photography Awards 2026Zum "Student Photographer of the Year" wird Jubair Ahmed Arnob gekürt. Für das Thema des diesjährigen Studierendenwettbewerbs, "Together", kehrt er an den Ort seiner Kindheit in Bangladesch zurück. Seine Fotoreihe erzählt davon, wie Stadtentwicklung die Topografie der Vororte …Bild 6 von 34 | Foto: Jubair Ahmed Arnob, Sony World Photography Awards 2026… und das tägliche Leben verändert. Durch das private Wohnungsbauprojekt Green Model Town in Dhaka liegen "Flüsse, Kanäle, Teiche und Felder, die einst voller Lachen waren, nun unter Beton begraben", wie Arnob schreibt. Seine verträumt und surreal anmutenden Bilder lassen aber keinen Zweifel daran, …Bild 7 von 34 | Foto: Jubair Ahmed Arnob, Sony World Photography Awards 2026… dass die Urbanisierung die Erinnerung nicht auslöschen kann und die Gemeinschaft auch inmitten verschwindender Landschaften bestehen bleibt - zum Beispiel, wenn ein Fluss zum provisorischen Spielplatz wird, an dem sich die Menschen treffen.Bild 8 von 34 | Foto: Jubair Ahmed Arnob, Sony World Photography Awards 2026Philip Kangas darf sich "Youth Photographer of the Year" nennen. Ihm gelingt das beste Foto des Wettbewerbs für Teilnehmende bis 19 Jahre. Der 16-Jährige hält den Moment fest, als zwei Feuerwehrleute ein Gemälde aus der Königlichen Kunstakademie in Stockholm retten, dort war im Juni 2025 ein Brand ausgebrochen.Bild 9 von 34 | Foto: Philip Kangas, Sony World Photography Awards 2026Mit dem Preis "Outstanding Contribution to Photography" wird der gefeierte US-Fotograf Joel Meyerowitz für sein Lebenswerk geehrt. Laut Jury zeugen seine Arbeiten …Bild 10 von 34 | Foto: Joel Meyerowitz… von einer Faszination für das Leben um ihn herum und von einem bemerkenswerten Gespür für die Bildkomposition, die zugleich aufschlussreich und rätselhaft ist …Bild 11 von 34 | Foto: Joel Meyerowitz… und durchdrungen von Schönheit und Witz. Bekannt gegeben wurden auch die Gewinnerbilder des "Professional"-Wettbewerbs, der handwerklich und narrativ herausragende Fotoserien auszeichnet. In der Kategorie …Bild 12 von 34 | Foto: Joel Meyerowitz… "Architektur & Design" überzeugt Joy Saha die Jury. Seine Fotoserie "Homes of Haor" dokumentiert die traditionelle Bauweise in der Haor-Region von Bangladesch: Häuser werden auf natürlich erhöhten Hügeln errichtet, die sich während des Monsuns in Inseln verwandeln.Bild 13 von 34 | Foto: Joy Saha, Sony World Photography Awards 2026Andre Tezzas zweitplatzierte Fotos entstanden in San Ignacio in Belize. Dort prägen das tropische Klima und die häufigen Regenfälle den Baustil. Das hier abgebildete Haus wurde auf Stelzen errichtet, um Überflutungen zu trotzen.Bild 14 von 34 | Foto: Andre Tezza, Sony World Photography Awards 2026Chen Liang fotografiert Wachtürme, die während der Zeit der Republik China (1912-1949) in Jiangmen entstanden. Viele von ihnen wurden von im Ausland lebenden Chinesen oder Rückkehrern finanziert und kombinieren daher chinesische und westliche Einflüsse. ("Architektur & Design", Platz drei)Bild 15 von 34 | Foto: Chen Liang, Sony World Photography Awards 2026Jean-Marc Caimi und Valentina Piccinni gewinnen die Kategorie "Porträt". Sie fotografierten ins Gebet versunkene Gläubige auf dem Markusplatz, die sich dort in der Zeit zwischen dem Tod des alten und der Wahl des neuen Papstes versammeln - und Teil eines in alle Welt übertragenen medialen Spektakels werden.Bild 16 von 34 | Foto: Jean-Marc Caimi / Valentina Piccinni, Sony World Photography Awards 2026Die Bilderserie "Buzkashi" ("Ziegenziehen") von Todd Antony führt in der Kategorie "Sport" das Ranking an. Das "Ziegenziehen" ist eine wilde, uralte Sportart in Tadschikistan und funktioniert ähnlich wie Polo - allerdings ist der Ball der ausgeweidete, kopflose Kadaver einer Ziege.Bild 17 von 34 | Foto: Todd Antony, Sony World Photography Awards 2026Im nigerianischen Lagos fotografiert Morgan Otagburuagu einen provisorischen Boxplatz unter einer Brücke, wo Jungen und Mädchen mit Reifen, Seilen, Wasser und Willenskraft ihre Disziplin schulen. ("Sport", Platz zwei)Bild 18 von 34 | Foto: Morgan Otagburuagu, Sony World Photography Awards 2026Windhunde jagen nach dem Ende ihrer Rennkarriere auf einer Trainingsbahn einem künstlichen Kaninchen hinterher. In einem Sandkasten am Ende der Strecke dürfen sie es schließlich fangen - das ist der Lieblingsmoment von Rob Van Thienen. ("Sport", Platz drei)Bild 19 von 34 | Foto: Rob Van Thienen, Sony World Photography Awards 2026Der zweite Platz der Kategorie "Kreativ" geht - nach Gesamtgewinnerin Citlali Fabián auf Platz eins - an Pablo Ramos, der mit seinen Bildern an die vielen verschwundenen Personen in Mexiko erinnert. Dafür schneidet er ihre Silhouetten aus Archivbildern aus und schafft Porträts, an denen sich Abwesenheit, Verlust und unbewältigte Trauer ablesen lässt.Bild 20 von 34 | Foto: Pablo Ramos, Sony World Photography Awards 2026Ein junger Mann ruht sich im kolumbianischen Putumayo auf frisch geernteten Kokablättern aus. Für seine als bestes "Dokumentarprojekt" ausgezeichnete Serie begleitete Santiago Mesa Bauern und Familien, deren Lebensunterhalt von einer illegalen Wirtschaft abhängt, die von Armut, schwacher staatlicher Präsenz und bewaffneter Kontrolle geprägt ist.Bild 21 von 34 | Foto: Santiago Mesa, Sony World Photography Awards 2026Zellen sind heikle Orte zum Fotografieren, weil sie unpersönlich und intim zugleich sind, findet Alexandre Bagdassarian. Acht Monate lang begleitete er junge Menschen durch ihren Gefängnisalltag in einer französischen Jugendhaftanstalt. ("Dokumentarprojekt", Platz drei)Bild 22 von 34 | Foto: Alexandre Bagdassarian, Sony World Photography Awards 2026In Südkorea fiel die Geburtenrate 2023 auf ein Rekordtief von 0,72 Kindern pro Frau, gleichzeitig lebt in sechs Millionen Haushalten ein Hund. Manchmal buhlen Kind und Hund auch gemeinsam um die Aufmerksamkeit einer Familie - und um das Essen. Seungho Kim gewinnt mit ihrer humorvollen Fotoserie "Sunny Side Up" die Kategorie "Perspektiven".Bild 23 von 34 | Foto: Seungho Kim , Sony World Photography Awards 2026Den dritten Platz sichert sich Fredrik Lerneryd. In Kenia beschäftigte er sich elf Monate lang mit Country-Musik, die dort seit der Kolonialzeit im Radio gespielt wird und immer beliebter wird. Als Höhepunkt fotografierte Lerneryd das Festival am Internationalen Tag des Cowboys - inklusive Line Dance.Bild 24 von 34 | Foto: Fredrik Lerneryd, Sony World Photography Awards 2026Eigentlich wollte Will Burrard-Lucas mit der Kamerafalle im Maasai-Mara-Nationalreservat in Kenia gefährdete Spitzmaulnashörner für den Naturschutz beobachten. Durch eine kreative Beleuchtung entstanden dann aber nächtliche Szenen, die preiswürdig waren - und den ersten Platz in der Kategorie "Tierwelt & Natur" abräumten.Bild 25 von 34 | Foto: Will Burrard-Lucas, Sony World Photography Awards 2026In dem Feuchtgebiet, auf dem die private Wohnsiedlung Nordelta in Buenos Aires gebaut wurde, lebten Capybara. Jetzt nehmen die Wasserschweine ihren früheren Lebensraum wieder in Beschlag - und ziehen die Aufmerksamkeit der neuen Nachbarn auf sich. Anita Pouchard Serra landet mit ihrer Capybara-Fotoserie auf dem zweiten Platz.Bild 26 von 34 | Foto: Anita Pouchard Serra, Sony World Photography Awards 2026Die drittplatzierte Bilderreihe von Wolfgang Duerr ist quasi eine Koproduktion mit den Protagonisten der Motive: Die Wildkamera-Fotos wurden von den Tieren selbst per Bewegungssensoren ausgelöst. Aufgestellt waren die Kameras entlang der Flüsse im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön in Nordbayern.Bild 27 von 34 | Foto: Wolfgang Duerr, Sony World Photography Awards 2026Dafna Talmor gestaltet handbelichtete und collagierte Farbnegative zu abstrakten Landschaftsdarstellungen um. Mit ihrer Fotoreihe "Constructed Landscapes" gewinnt sie in der Kategorie "Landschaft".Bild 28 von 34 | Foto: Dafna Talmor, Sony World Photography Awards 2026Austernfarmen prägen die Küsten der Bretagne und der Normandie. Bei Flut verschwinden die Zuchtanlagen bis zu 12 Meter unter Wasser, bei Ebbe liegen sie frei. Aus der Luft sehen sie für Andreas Secci aus, als hätten sich römische Legionen formiert. ("Landschaft", Platz zwei)Bild 29 von 34 | Foto: Andreas Secci, Sony World Photography Awards 2026Michael Blann hat es sich zur Aufgabe gemacht, ikonische Bergstraßen zu fotografieren, die bei Radfahrern beliebt sind. Hier ist die gewundene Straße zum Cap de Formentor mit seinem Leuchtturm auf Mallorca zu sehen. ("Landschaft", Platz drei)Bild 30 von 34 | Foto: Michael Blann, Sony World Photography Awards 2026Der Sieg in der Kategorie "Stillleben" geht an Vilma Taubo. Sie fotografiert Alltagsgegenstände, die zum Symbol von Protesten geworden sind - so wie die knalligen Gummienten, die überall bei den Jugendprotesten in Thailand zu sehen waren. Das Militär ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die aufblasbaren Tiere vor.Bild 31 von 34 | Foto: Vilma Taubo, Sony World Photography Awards 2026Wie legt man einen Wald an? Mit ihren Fotos, die in Ecuadors Regionen Mache Chindul und Yunguilla entstanden, siegt Isadora Romero in der Kategorie "Umwelt". Als Kombination aus dokumentarischer und experimenteller Fotografie "konstruiert die Arbeit eine vielstimmige Erzählung, die Wälder als pluralistische, komplexe und kulturelle Räume begreift", heißt es dazu.Bild 32 von 34 | Foto: Isadora Romero, Sony World Photography Awards 2026Den zweiten Platz sichert sich Matteo Trevisan mit Bildern aus dem ökologischen und selbstverwalteten Dorf Jinwar, das 2018 während des Krieges in Syrien als gewaltfreier Zufluchtsort von Frauen für Frauen gegründet wurde.Bild 33 von 34 | Foto: Matteo Trevisan, Sony World Photography Awards 2026Die Fotoserie "Beofhód" (Leben unter der Grasnarbe) wählt die Jury auf den dritten Platz. Shane Hynan untersucht darin die kulturellen und ökologischen Aspekte von Mooren in Irland und befasst sich mit Themen wie sozialer und ökologischer Gerechtigkeit. (kse)Bild 34 von 34 | Foto: Shane Hynan, Sony World Photography Awards 2026