Es sind die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges.Bild 1 von 43 | Foto: APWeite Teile Europas sind verwüstet, ...Bild 2 von 43 | Foto: AP... Tausende Städte und Dörfer zerstört.Bild 3 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSAnfang 1945 ist die militärische Lage für die deutsche Wehrmacht völlig aussichtslos.Bild 4 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSHunderttausende Zivilisten werden noch in den letzten Kriegsmonaten ausgebombt ...Bild 5 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESS... oder befinden sich auf der Flucht vor der anrückenden Roten Armee.Bild 6 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSZehntausende deutsche Soldaten geraten in Kriegsgefangenschaft.Bild 7 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSDennoch weigert sich Adolf Hitler, der "größte Feldherr aller Zeiten", wie er sich gern nennen lässt, aufzugeben.Bild 8 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSBis zum letzten Atemzug sollen die Deutschen ihre verwüstete Heimat verteidigen.Bild 9 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSAuch viele Kinder und Alte werden noch in den sogenannten Volkssturm geschickt.Bild 10 von 43 | Foto: APVom Westen rücken derweil die Alliierten vor ...Bild 11 von 43 | Foto: AP... und erobern eine Ortschaft nach der anderen.Bild 12 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSAuch im Osten befindet sich die Wehrmacht auf verlorenem Posten.Bild 13 von 43 | Foto: APEnde 1944 muss sie sich vor der Roten Armee bis an die Reichsgrenze zurückziehen.Bild 14 von 43 | Foto: APNach dem Weichseldurchbruch im Januar 1945 dringen sowjetische Soldaten in wenigen Wochen bis an die Oder vor.Bild 15 von 43 | Foto: Museum MinskFür den sowjetischen Diktator Josef Stalin wird es zur Prestigesache, Berlin noch vor den Westalliierten einzunehmen.Bild 16 von 43 | Foto: APEnde März fällt die wochenlang belagerte Festung Küstrin.Bild 17 von 43 | Foto: Museum MinskAm 16. April 1945 um drei Uhr nachts beginnt dann die größte Schlacht des Krieges auf deutschem Boden, die Schlacht um die Seelower Höhen.Bild 18 von 43 | Foto: APDiese liegen gerade mal 70 Kilometer von Berlin entfernt und erheben sich etwa 50 Meter über der waldlosen Oderniederung.Bild 19 von 43 | Foto: Museum MinskVier Tage lang stehen sich fast eine Million Rotarmisten und 120.000 deutsche Soldaten gegenüber - mit insgesamt 14.000 Geschützen, 5000 gepanzerten Fahrzeugen und rund 3700 Flugzeugen.Bild 20 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSNicht nur zahlenmäßig, auch was die Ausbildung und Ausrüstung angeht, sind die Sowjetsoldaten den Deutschen klar überlegen.Bild 21 von 43 | Foto: Museum MinskDiese zeigen sich daher siegesgewiss: "Bei der Artillerievorbereitung am 16. April glaubten wir alle fest, die Erde werde völlig umgepflügt und auf der Seite der Verteidiger kann keiner mehr am Leben sein", erinnert sich später ein ehemaliger Leutnant der Roten Armee.Bild 22 von 43 | Foto: Gedenkstätte Seelower HöhenMit einer besonderen Taktik versucht Sowjet-Marschall Georgi Schukow die Schlacht schnell für sich zu entscheiden. Rund 140 riesige Flak-Scheinwerfer sollen die deutschen Verteidiger blenden und das Schlachtfeld ausleuchten.Bild 23 von 43 | Foto: imago stock&peopleDoch der Plan misslingt: Morgendlicher Nebel und Pulverrauch streuen das Licht.Bild 24 von 43 | Foto: Museum MinskDieses blendet nun die Angreifer.Bild 25 von 43 | Foto: imago stock&peopleAußerdem hatten die Deutschen ein Wasserreservoir geöffnet und dadurch das ohnehin schon morastige Oderbruch in einen einzigen Sumpf verwandelt.Bild 26 von 43 | Foto: Museum MinskNur langsam kommen die sowjetischen Soldaten voran. Für die Deutschen, die auf den Anhöhen verschanzt sind, bieten die anrückenden Sowjetsoldaten leichte Ziele.Bild 27 von 43 | Foto: imago stock&peopleDie Deutschen kämpfen "verbissen", wie sich der sowjetische Leutnant erinnert. "Lieber ließen sie sich umbringen, als dass sie sich ergaben. Offensichtlich hatten sie Angst vor der dahinterliegenden SS."Bild 28 von 43 | Foto: Gedenkstätte Seelower HöhenVor allem aber ist es wohl die Furcht vor einer "Auslöschung" des deutschen Volkes und den sowjetischen Soldaten, die die Deutschen erbittert weiterkämpfen lässt.Bild 29 von 43 | Foto: Gedenkstätte Seelower HöhenDoch die sowjetische Übermacht ist zu groß. Trotz massiver Verluste gelingt es der Roten Armee, die Seelower Höhen einzunehmen. Der Preis allerdings ist hoch.Bild 30 von 43 | Foto: Wikipedia / CC BY-SA 3.0.In der viertägigen Schlacht fallen mindestens 33.000 sowjetische Soldaten. Auch rund 12.000 Deutsche kommen bei dem Gemetzel ums Leben.Bild 31 von 43 | Foto: BundesarchivAn die Tausenden Opfer erinnert noch heute die Gedenkstätte Seelower Höhen.Bild 32 von 43 | Foto: imago stock&peopleNach ihrem verlustreichen Sieg ist der Weg nach Berlin für die Rote Armee frei.Bild 33 von 43 | Foto: APAm 25. April ist die deutsche Hauptstadt komplett eingeschlossen. Am Tag zuvor hatte der "Völkische Beobachter" noch die Parole ausgegeben: "Berlin kämpft unter dem Befehl des Führers."Bild 34 von 43 | Foto: APFür die deutschen Soldaten ist es ein Kampf auf verlorenem Posten.Bild 35 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSHaus um Haus dringen die sowjetischen Soldaten vor.Bild 36 von 43 | Foto: picture-alliance/ dpaAm 30. April hissen sie die Sowjetfahne auf dem Reichstag.Bild 37 von 43 | Foto: picture alliance / dpaAm selben Tag bringt sich Hitler gemeinsam mit Eva Braun, die er einen Tag zuvor geheiratet hatte, um.Bild 38 von 43 | Foto: Gedenkstätte Seelower HöhenEs dauert noch bis zum 2. Mai, bis die Verteidiger Berlins kapitulieren.Bild 39 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie Eroberung der Stadt kostete insgesamt 80.000 sowjetische Soldaten das Leben.Bild 40 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie meisten der überlebenden rund 130.000 deutschen Soldaten geraten in Kriegsgefangenschaft.Bild 41 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSIn der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 unterzeichnet Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst die Kapitulationsurkunde.Bild 42 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESSDer Krieg der Deutschen, der mehr als 55 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, ist in Europa beendet.Bild 43 von 43 | Foto: ASSOCIATED PRESS