Die Revolutionsgarden (IRGC) sind die Eliteeinheit des Iran.Bild 1 von 44 | Foto: picture alliance / SIPASie sind die wichtigste Institution des Ajatollah-Regimes und weitaus mächtiger als die regulären Streitkräfte des Landes.Bild 2 von 44 | Foto: picture alliance/dpa/Office of the Iranian Presidency/APDie Sepah-e-Pasdaran-e Enghelab-e Eslami-ye
Iran ("Armee der Wächter der Islamischen Revolution") verfügen über eine eigene Luftwaffe, eine Marine und Heer.Bild 3 von 44 | Foto: picture alliance / Stocktrek ImagesZudem unterstehen ihr Dutzende Hilfstruppen.Bild 4 von 44 | Foto: NurPhoto via Getty ImagesDie IRGC kontrolliert das iranische Raketenprogramm sowie die Waffenarsenale, die Grenzen und den Schmuggel über die Grenzen.Bild 5 von 44 | Foto: NurPhoto via Getty ImagesSeit ihrer Gründung werden die Revolutionswächter nicht nur militärisch hochgerüstet.Bild 6 von 44 | Foto: Getty ImagesSie bauen auch ihren gesellschaftlichen und ökonomischen Einfluss aus.Bild 7 von 44 | Foto: picture alliance/dpa/APMittlerweile kontrollieren die Garden große Teile der von scharfen internationalen Sanktionen getroffenen Wirtschaft.Bild 8 von 44 | Foto: picture alliance / SIPAIhre Anhänger halten Beteiligungen an Baufirmen, Hotelketten, Mobilfunkunternehmen und Airlines.Bild 9 von 44 | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.comDer Geheimdienst der Garde wirkt in allen Bereichen des öffentlichen Lebens.Bild 10 von 44 | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.comEine spezielle Einheit koordiniert die Überwachung und Kontrolle von Aktivitäten in sozialen Medien.Bild 11 von 44 | Foto: Getty ImagesDie Anti-Aufruhr-Einheiten sind eine wesentliche Säule für das Überleben des Systems, indem sie öffentliche Proteste niederschlagen.Bild 12 von 44 | Foto: Getty ImagesDie Garden sind nur dem amtierenden Revolutionsführer Rechenschaft schuldig.Bild 13 von 44 | Foto: IMAGO/Middle East ImagesAufgestellt wird die IRGC am 5. Mai 1979 im Auftrag von Ajatollah Ruhollah Chomeini, dem Gründer der Islamischen Republik.Bild 14 von 44 | Foto: picture alliance/AP ImagesIhre erklärte Mission ist es, die Revolution und die Staatsideologie zu schützen.Bild 15 von 44 | Foto: Getty ImagesMit der zusätzlichen Armee im Militärapparat will sich das Ajatollah-Regime auch gegen einen Militärputsch absichern.Bild 16 von 44 | Foto: picture-alliance / dpaDenn kurz nach der Revolution ist man sich der Loyalität der teilweise noch Schah-treuen Generäle nicht sicher.Bild 17 von 44 | Foto: picture alliance / AP ImagesZu Beginn umfassen die Garden nur ein paar hundert Kämpfer.Bild 18 von 44 | Foto: Getty ImagesDas ändert sich mit dem Iran-Irak-Krieg (1980-1988).Bild 19 von 44 | Foto: picture-alliance / dpaSchnell wachsen die Garden auf Hunderttausende Mitglieder.Bild 20 von 44 | Foto: Getty ImagesNach dem Ende des Krieges muss das Land wieder aufgebaut werden.Bild 21 von 44 | Foto: picture-alliance / dpaDie Garden erhalten als Anerkennung für ihren Einsatz Sonderrechte bei vielen Wiederaufbauprojekten und weiten so ihren wirtschaftlichen Einfluss aus.Bild 22 von 44 | Foto: Getty ImagesKritische Stimmen, die nach dem Krieg fordern, sich auf das Militär zu beschränken, werden von Chomeinis Nachfolger Ali Chamenei aussortiert.Bild 23 von 44 | Foto: IMAGO/Middle East ImagesBesonderen Machtgewinn erhalten die Wächter in der Amtszeit von Präsident Mahmud Ahmadinedschad (2005-2013).Bild 24 von 44 | Foto: Bloomberg via Getty ImagesBerichten zufolge werden in dieser Zeit Aufträge ohne Ausschreibung im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar an Unternehmen der Garden vergeben.Bild 25 von 44 | Foto: IMAGO/NurPhotoEine der wichtigsten Abteilungen der Revolutionsgarden sind die Basidsch-Milizen.Bild 26 von 44 Die paramilitärische Abteilung wird im November 1979 gegründet.Bild 27 von 44 Die Basidsch-e Mostazafin ("Organisation zur Mobilisierung der Unterdrückten") setzt seit Beginn auf die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen.Bild 28 von 44 | Foto: picture alliance / NurPhotoZehntausende von ihnen werden im Iran-Irak-Krieg als menschliche Minenräumer in die Schlacht geworfen.Bild 29 von 44 | Foto: Getty ImagesHeute gibt es in jeder noch so kleinen Stadt eine Einheit von Basidsch-Milizen.Bild 30 von 44 | Foto: NurPhoto via Getty ImagesGelockt werden die Mitglieder mit Privilegien. Je schlechter die wirtschaftliche Situation, desto einfacher fällt die Rekrutierung.Bild 31 von 44 | Foto: NurPhoto via Getty ImagesNeben der Niederschlagung von Protesten kämpfen die Basidsch-Milizen auch für die Quds-Brigade, die Spezialeinheit der Revolutionsgarden für Auslandseinsätze.Bild 32 von 44 | Foto: via REUTERSDas langrifristige Ziel der Quds-Einheit ist die Eroberung Jerusalems und als Teil der Staatsdoktrin die Zerstörung Israels.Bild 33 von 44 | Foto: picture alliance / SIPADafür hilft die Einheit bei der Finanzierung und Ausbildung schiitischer Milizen beispielsweise im Jemen, Libanon, Palästina, Irak und Syrien.Bild 34 von 44 | Foto: picture alliance/dpaViele Jahre ist Chasem Soleimani Kommandeur der Quds-Brigade. 2020 wird er durch eine US-Drohne im Irak getötet.Bild 35 von 44 | Foto: picture alliance / dpaFür viele Schiiten sei Soleimani "eine Mischung aus James Bond, Erwin Rommel und Lady Gaga", sagt der ehemalige CIA-Experte Kenneth M. Pollack über den Personenkult des Generals.Bild 36 von 44 | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.comDie Truppenstärke der Revolutionsgarden wird auf etwa 190.000 Mann geschätzt. Die registrierten Kämpfer der Basidsch-Milizen auf 450.000.Bild 37 von 44 | Foto: picture alliance / Middle East ImagesExakte Zahlen kennt außerhalb der Führung aber niemand.Bild 38 von 44 | Foto: IMAGO/Middle East ImagesIntransparenz in allen Bereichen gehört zur Strategie.Bild 39 von 44 | Foto: picture alliance / NurPhotoNach der Tötung Tausender Demonstranten stuft die EU im Januar 2026 die Garden als
Terrororganisation ein.Bild 40 von 44 | Foto: picture alliance / SIPADie USA haben den Schritt unter Donald Trump bereits 2019 vollzogen.Bild 41 von 44 | Foto: picture alliance/dpaÜber die Jahre haben die Revolutionswächter ein paralleles System im Staat aufgebaut.Bild 42 von 44 | Foto: Getty ImagesMilitär, Wirtschaft, Politik, Kultur: alle Bereiche sind von den Garden durchdrungen.Bild 43 von 44 | Foto: picture alliance / NurPhotoIran-Beobachter sprechen daher nicht ohne Grund von einem "tiefen Staat" oder einem "Parallelstaat". (jpe/dpa)Bild 44 von 44 | Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com