Ob beim Picknick im Park, bei der Gartenarbeit oder ...Bild 1 von 40 | Foto: imago / Michael Nguyen... beim Waldspaziergang: Fast überall im Freien kann man sich eine Zecke einfangen.Bild 2 von 40 | Foto: imago stock&peopleUnd im Frühling sind die Spinnentiere besonders aktiv.Bild 3 von 40 | Foto: IMAGO/Johannes KoziolIn Deutschland leben Fachleuten zufolge etwa 20 verschiedene Arten von Zecken.Bild 4 von 40 | Foto: IMAGO/David EbenerDer Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die häufigste Zeckenart in Deutschland.Bild 5 von 40 | Foto: picture alliance/dpaDer Holzbock kann sowohl Borrelien als auch FSME-Viren auf Mensch und Tier übertragen. Beide Infektionen können zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.Bild 6 von 40 | Foto: picture alliance/dpaBorrelien sind Bakterien, die im Darm eines infizierten Holzbocks leben und während des Blutsaugens in den Körper gelangen. Die daraus folgende Erkrankung, die als Borreliose bezeichnet wird, ...Bild 7 von 40 | Foto: imago/StockTrek Images... ist in Deutschland die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Fachleute schätzen 240.000 bis über 300.000 Fälle jährlich.Bild 8 von 40 | Foto: picture alliance / agrarmotiveBorrelien werden von Zecken in ganz Deutschland übertragen.Bild 9 von 40 | Foto: imago / blickwinkel / F.HeckeDas Risiko einer Infektion steigt mit der Saugdauer von mehr als 12 und bis zu 48 Stunden. Aus diesem Grund sollten Zecken so schnell wie möglich entfernt werden.Bild 10 von 40 | Foto: picture alliance / blickwinkel/H. GoethelIst es zu einer Infektion gekommen, kann sich diese durch die typische Wanderröte zeigen. Die tritt bei 60 bis 80 Prozent der Infizierten auf und erscheint meist 1 bis 30 Tage nach dem Stich.Bild 11 von 40 | Foto: IMAGO/PanthermediaEtwa 1 von 100 Stichen führt zu einer Borreliose. Neben der Wanderröte können grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Müdigkeit auftreten.Bild 12 von 40 | Foto: picture-alliance / dpaIst eine Borreliose vom Arzt oder der Ärztin diagnostiziert worden, wird diese mit Antibiotika behandelt. Unbehandelt können die Bakterien Nerven, Gelenke und sogar das Herz schädigen, was zu Spätfolgen wie Lähmungen oder chronischen Schmerzen führen kann.Bild 13 von 40 | Foto: imago/NiehoffBisher gibt es keine zugelassene Impfung gegen Borreliose, die oftmals auch als Lyme-Krankheit bezeichnet wird. Allerdings gibt es einen Impfstoffkandidaten von Pfizer/Valneva, der sich in der letzten Phase der klinischen Prüfung befindet und eine Wirksamkeit von mehr als 70 Prozent zeigt.Bild 14 von 40 | Foto: picture alliance / CHROMORANGEEbenfalls vor allem durch den Gemeinen Holzbock, hier zwei mit Blut vollgesogene Exemplare, wird die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.Bild 15 von 40 | Foto: imago images/Gottfried CzepluchDabei handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die das zentrale Nervensystem, also das Gehirn und die Hirnhäute betrifft.Bild 16 von 40 | Foto: imago / carlos castillaDie FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken. Das bedeutet: Wer von einer infizierten Zecke gestochen wird, ist auch gleich infiziert. Die Infektion kann unbemerkt und ganz ohne Symptome verlaufen.Bild 17 von 40 | Foto: IMAGO/MiSIn seltenen Fällen kann eine Übertragung auch durch den Konsum der Rohmilch von FSME-infizierten Ziegen oder Schafen erfolgen.Bild 18 von 40 | Foto: IMAGO/imagebrokerOb es zu einer Erkrankung kommt, zeigt sich in einem Zeitraum von 3 bis 28 Tagen. Zunächst können sich grippeähnliche Symptome wie Fieber und Gliederschmerzen einstellen. Nach einer kurzen fieberfreien Zeit kann sich später die Hirnhaut, das Gehirn oder Rückenmark entzünden.Bild 19 von 40 | Foto: IMAGO/YAY ImagesGegen FSME gibt es keine Medikamente oder wirksame Therapien. Lediglich die Symptome können gelindert werden.Bild 20 von 40 | Foto: IMAGO/DepositphotosVor allem bei älteren und immungeschwächten Personen können schwere Verläufe das zentrale Nervensystem dauerhaft schädigen oder sogar zum Tod führen.Bild 21 von 40 | Foto: picture alliance / dpaAber man kann sich präventiv durch FSME-Impfungen schützen. Diese werden für Personen in Risikogebieten sowie bei Reisen dorthin empfohlen.Bild 22 von 40 | Foto: IMAGO/U. J. AlexanderDas Robert-Koch-Institut weist die FSME-Risikogebiete in Deutschland alljährlich als Karte und die betroffenen Land- und Stadtkreise als Liste aus.Bild 23 von 40 Die FSME-Grundimmunisierung besteht aus drei Impfdosen. Der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Impfung beträgt in der Regel zwei bis zwölf Wochen. Die dritte Impfung sollte fünf bis zwölf Monate nach der zweiten erfolgen. Eine erste Auffrischung ist nach drei Jahren nötig und sollte danach alle drei bis fünf Jahre wiederholt werden.Bild 24 von 40 | Foto: IMAGO/Jochen TackZudem ist es ratsam, zum Picknick oder Waldspaziergang möglichst helle Kleidung zu tragen, denn darauf lassen sich die Krabbeltiere besser erkennen.Bild 25 von 40 | Foto: IMAGO/Cavan ImagesHosenbeine sollten in die Socken gesteckt, unbedeckte Haut kann mit zeckenabweisenden Mitteln geschützt werden.Bild 26 von 40 | Foto: IMAGO/YAY ImagesZudem sollte man sich, seine Lieben und regelmäßig auch die Haustiere nach jedem Aufenthalt auf einer Wiese oder im Wald gründlich nach Zecken absuchen.Bild 27 von 40 | Foto: imago/McPHOTOHat sich eine Zecke erst einmal in die Haut gestochen, dann sollte sie möglichst schnell mit geeigneten Hilfsmitteln wie Pinzetten, ...Bild 28 von 40 | Foto: picture alliance / Bernd von Jutrczenka ... einer Zeckenkarte, -zange oder einem Zeckenhebel entfernt werden.Bild 29 von 40 | Foto: picture alliance / dpa ThemendienstHinweise wie, am besten herausdrehen oder das Tier zuvor mit Öl zu beträufeln, sind veraltet und können sich sogar negativ auf den weiteren Verlauf auswirken.Bild 30 von 40 | Foto: picture allianceAm besten zieht man das Tier langsam und gerade heraus, ohne dabei den Körper zu quetschen.Bild 31 von 40 | Foto: picture alliance / Ina Fassbender Die Einstichstelle sollte gründlich desinfiziert und beobachtet werden. Zudem sollte jeder Zeckenstich ...Bild 32 von 40 | Foto: imago images/Gottfried Czepluch... unbedingt im Kalender vermerkt werden. Mit dem Datum und der betroffenen Körperstelle lassen sich später mögliche Symptome in einen zeitlichen Zusammenhang bringen.Bild 33 von 40 | Foto: IMAGO/YAY ImagesDoch was macht man mit dem Tier, wenn es nach dem Entfernen noch lebt? Und wo entsorgt man so eine tote Zecke am besten?Bild 34 von 40 | Foto: imago / fotofranky / PanthermediaZecken sind überaus widerstandsfähige Tiere (Im Bild: Auwaldzecke - zweithäufigste Zeckenart in Deutschland).Bild 35 von 40 | Foto: picture alliance / CaroIn Bernstein eingeschlossene Tiere deuten darauf hin, dass es Zecken seit über 300 Millionen Jahren auf der Erde gibt. Es könnte sogar sein, dass sie Blut von Dinosauriern gesaugt haben.Bild 36 von 40 | Foto: IMAGO/CHROMORANGEDie Parasiten sollten nicht einfach die Toilette hinuntergespült werden, denn sie können bis zu drei Wochen im Wasser überleben.Bild 37 von 40 | Foto: imago / JOKER / Paul Eckenroth Am besten ist es, das Tier mit einem Gegenstand und nicht mit den Fingern zu zerdrücken. Man kann es aber auch ...Bild 38 von 40 | Foto: picture alliance/dpa... in hochprozentigen Alkohol oder in ein Desinfektionsmittel legen. Ebenso kann Hitze, also Temperaturen von mehr als 60 Grad Celsius, beim sicheren Töten der Tiere helfen. Am wichtigsten ...Bild 39 von 40 | Foto: picture alliance / Zoonar... ist es jedoch, keinen direkten Hautkontakt zu dem Tier und dessen Körperflüssigkeiten zu haben, um eine Infektion zu vermeiden. (jaz/dpa)Bild 40 von 40 | Foto: IMAGO/Andreas Gora