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Manch einem wird schon beim Blick vom Balkon schwindelig, ...
... andere wollen genau dieses Gefühl im Bauch und suchen zum Beispiel extra dafür den gläsernen Austritt "The Ledge" in der 103. Etage des Sears Towers in Chicago auf.
Aber darüber können Base-Jumper nur lachen - so wie dieser, der sich ins Lauterbrunner Tal im Berner Oberland (Schweiz) fallen lässt. ("Base" ist die Abkürzung für die englischen Begriffe building, antenna, span und earth).
Auch der österreichische Base-Jumper und Extremsportler Felix Baumgartner mag es extrem: Hier bereitet er sich auf den Sprung von der Jesus-Statue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro vor.
Igor Mitrofanov aus Lettland verlässt per Fallschirm den "Kuala Lumpur Tower" in Malaysias gleichnamiger Hauptstadt.
Dieser Gefahrensucher springt von einer 80 Meter hohen Plattform im Moses-Mabhida-Stadion in Durban (Südafrika), ...
... der Chinese Di Huanran über einen Wasserfall in den See Jingbo nahe der Stadt Mudanjiang.
Ein Bungee-Springer stürzt sich die Victoria-Fälle in Simbawe hinunter.
An Seilen hängend kann man sich über die Tiscapa-Lagune in Nicaragua hangeln.
Auch Frauen trauen sich: Lorraine Duff macht hier ihren ersten Base-Jump von einer Brücke in Twin Falls, Idaho (USA).
Hier wird der Mut mit einer spektakulären Aussicht belohnt: Gleitschirmflieger über Kapstadt (Südafrika).
Der Sprung vor dem Sprung: Der Österreicher Hannes Arch sprang im Jahr 2000 als Erster vom "Champignon", einer bizarren Felsformation des fast 4000 Meter hohen Eigers in den Berner Alpen.
Aber es müssen nicht immer schwindelnde Höhen sein - viele junge Spanier holen sich den Kick Auge in Auge mit einem Stier: Beim San-Fermin-Festival in Pamplona. Das kann lebensgefährlich werden: Zwischen 1924 und 2009 kamen bei den "Encierros" (Stierläufen) insgesamt 15 Menschen um.
Andere begeben sich freiwillig ins Haifisch- oder wie hier ins Krokodilbecken: Thrill-Touristen in einem Käfig Auge in Auge mit einem Salzwasser-Krokodil im "Crocosaurus Cove" in Darwin (Australien).
So nah ran traut sich nicht jeder: Brad Norman fotografiert im Ningaloo Marine Park, an der Westküste Australiens, einen Walhai. Der Walhai ist der größte aller Haie, er kann über 10 Meter lang werden.
Nichts für Menschen mit Klaustrophobie: Schmaler Einstieg in einen Canyon auf der Halbinsel Sinai in Ägypten.
Wandeln über kochend heiße Quellen: Zwischen den Geysiren und heißen Quellen des Vulkans El Tatio, in der chilenischen Atacama-Wüste.
Mehr als 30 Geysire sind hier ständig aktiv. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 86 Grad Celsius.
Tanz auf dem Vulkan: Eine Gruppe Bergsteiger aus Malta besteigen den Ätna auf Sizilien, ...
... Europas größten und aktivsten Vulkan.
Ein Blick in die glühende Lava muss dann sein.
Vulkane bieten auch andere aufregende Attraktionen, wie z.B. spektakuläre, lange Rutschbahnen: Dieser "Sandboarder" rutscht den Cerro Negro in Nicaragua herunter. Der Vulkan ist knapp 700 Meter hoch und einer der aktivsten des Landes.
Sandboarden ist etwas heller, aber auch staubiger: Auf einer Sanddüne in Al Katania südwestlich von Kairo (Ägypten).
Nicht weniger aufregend, aber viel weniger trocken: Wildwasser-Rafter im Fluss Chenab in Thathri (Indien).
Diese Adrenalin-Sportart erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Snowboarden. Der Deutsche Jan Michaelis in den Alpen, nahe der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg.
Da stockt einem Normalsterblichen schon der Atem: Der spanische Freeclimber Riera beim "Psicobloc", dem so genannten Free Solo-Klettern über dem Wasser, hier über dem Mittelmeer auf Mallorca.
Mindestens genau so atemberaubend: Klettern an einem gefrorenen Wasserfall in Pontresina (Schweiz).
Bauchkribbeln wie im Riesenrad, nur höher: Im "Insanity," einem speziellen Kettenkarussel, schwebt man etwa 275 Meter über dem Las Vegas Strip am Stratosphere Tower. (Text: Andrea Beu)
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