Wirtschaft

Wohnzimmer statt Hotel: Couch zu vermieten

Alexander Hüsing

Gloveler ist die Antwort auf CouchSurfing.
Gloveler ist die Antwort auf CouchSurfing.

Auf der eigenen Couch ist meist ein Plätzchen frei. Unter dem Namen gloveler.com starten Andreas Sperber, Armin Harbrecht und Marco Umfahrer deswegen ein Vermittlungssystem für Privatunterkünfte. Die Karlsruher wollen mit ihrem Projekt "das Geld verdienen mit der eigenen Couch oder einem freien Zimmer so einfach wie den Verkauf der Legosammlung über eBay machen". Damit ist gloveler.com die gewinnorientierte Antwort auf Plattformen wie CouchSurfing. "Das innovative an gloveler.com ist, dass der komplette Buchungsprozess über unsere Plattform abgewickelt wird und somit das Reisen mit Privatunterkünften sicher und planbar wird", sagt Diplom-Wirtschaftsingenieur Umfahrer, der sich in seiner Diplomarbeit mit den Trendthemen Prosumption und Crowdsourcing beschäftigt hat. Auf der anderen Seite sei die Buchung der Privatunterkünfte so unkompliziert wie die Buchung eines Hotelzimmers.

Die Idee zu gloveler.com entstand in einem Seminar an der Universität Karlsruhe. Nach dem Studium entschlossen sich die drei Initiatoren das Projekt auch tatsächlich umzusetzen. Zum Start brauchen die Junggründer vor allem Zeitgenossen, die ihre Couch zur Übernachtung anbieten. Noch ist das Angebot sehr überschaubar. Das Suchen und Anbieten von Unterkünften ist bei gloveler.com kostenlos. Bei einer erfolgreichen Buchung wandern 10 Prozent Bearbeitungsgebühr in die Kasse von gloveler.com. Den Preis für seine Unterkunft kann jeder Anbieter selbst bestimmen.

Alexander Hüsing, deutsche-startups.de, porträtiert für n-tv.de jeden Freitag Gründer und ihre innovativen, kuriosen, vielversprechenden oder vollkommen abwegigen Geschäftsideen.

Quelle: n-tv.de