Ende oder Mitte der Talsohle?: LKW-Bauer in der Krise
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Glaubt man dem gefühlvollen Wikipedia-Eintrag, beginnt die wechselvolle Geschichte der Nutzfahrzeuge…Bild 1 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa... schon ca. 5.000 v. Chr. - nämlich mit der Erfindung des Rades.Bild 2 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaSicherlich wurden Karren und Kutschen schon seit jeher dafür genutzt, schwere Lasten zu transportieren, ...Bild 3 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa... so richtig in Schwung kam das Nutzfahrzeuggeschäft aber erst mit der Entwicklung der motorisierten Fahrzeuge im Jahr 1895.Bild 4 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaVon da an entwickelte sich die Branche zu einem der wichtigsten Faktoren der Industriegeschichte.Bild 5 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDoch die Lastenträger der Wirtschaft sind sensibel. Brummt es nicht mehr so richtig in der Konjunktur, …Bild 6 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa… bleiben auch die Brummis auf dem Parkplatz.Bild 7 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaUnd so hat die aktuelle Finanzkrise auch tiefe Spuren in der Branche hinterlassen.Bild 8 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebMedienberichten zufolge werden bis zum Ende des Jahres rund 900 Fuhrunternehmen ihr Geschäft aufgeben müssen.Bild 9 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebDer Bundesverband Logistik verweist auf den durch die Wirtschaftskrise ausgelösten extremen Nachfrageeinbruch.Bild 10 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaBesonders betroffen sind kleine Transporteure, die oft als Subunternehmen für große Speditionen fahren.Bild 11 von 41 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebAuch die Zulassungszahlen sinken beständig.Bild 12 von 41 Im September wurden laut Branchenverband ACEA in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Norwegen und der Schweiz insgesamt knapp 156.000 Fahrzeuge zugelassen.Bild 13 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDas ist im Vergleich zum Vormonat ein Minus von 27,7 Prozent. Damit hält die Talfahrt nun schon 17 Monate an.Bild 14 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaImmerhin hat sich das Tempo des Abschwungs etwas verlangsamt – im August betrug das Minus noch 35,1 Prozent.Bild 15 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaIn Deutschland wurden im September 21.660 Fahrzeuge zugelassen, das sind 33 Prozent weniger als vor einem Jahr.Bild 16 von 41 Dass der Absatz von Transportern und schweren Lastwagen leidet, ist bei der exportorientierten deutschen Autoindustrie kein Wunder:Bild 17 von 41 Die Exportmärkte sind weiterhin unter Druck, die Ausfuhren gingen um 51 Prozent auf 16.800 Nutzfahrzeuge zurück.Bild 18 von 41 | Foto: picture-alliance / dpaAngesichts der schwachen Nachfrage wurde die Produktion im September um 48 Prozent gedrosselt.Bild 19 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaSeit Beginn des Jahres rollten mit 174.700 Einheiten 58 Prozent weniger Nutzfahrzeuge von den Bändern als vor einem Jahr.Bild 20 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Flaute geht also auch an den Nutzfahrzeugbauern nicht spurlos vorbei.Bild 21 von 41 Der weltgrößte LKW-Bauer Daimler hat derzeit mit dem schärfsten Absatzrückgang seit dem Weltkrieg zu kämpfen und schreibt rote Zahlen in dieser Sparte.Bild 22 von 41 Dennoch bemüht sich Daimler um Optimismus und sieht erste Anzeichen für ein Ende der Durststrecke.Bild 23 von 41 "Unsere Auftragseingänge ziehen seit Mitte des Jahres wieder leicht an", sagte Daimler-Truck-Chef Andreas Renschler. "Es gibt Licht am Ende des Tunnels."Bild 24 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaAuch der schwedische Konkurrent Volvo erwartet trotz tiefroter Zahlen eine Besserung.Bild 25 von 41 "Es gibt gewisse positive Zeichen, dass der Nachfragerückgang abebbt und eine schrittweise Erholung einsetzt", sagte Konzernchef Leif Johansson bei der Präsentation der Quartalszahlen.Bild 26 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaIm dritten Quartal haben die Schweden mit ihren Bussen und Lastwagen einen Nettoverlust von 2,9 Mrd. Kronen (282 Mio. Euro) eingefahren. Vor einem Jahr stand hier noch ein Gewinn von zwei Mrd. Kronen.Bild 27 von 41 An der Börse zeigte man sich jedoch erfreut, hier war ein noch größerer Fehlbetrag von 4,0 Mrd. Euro befürchtet worden.Bild 28 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaBei den Landsleuten von Scania gibt man sich sehr viel bedeckter, was die Zukunft angeht.Bild 29 von 41 Die LKW-Bauer haben noch kein wirkliches Zeichen für einen Wirtschaftsaufschwung ausgemacht.Bild 30 von 41 "Das einzig Gute ist, dass sich der Markt nicht weiter nach unten bewegt hat. Es scheint, als habe er die Talsohle erreicht", meint Scania-Chef Leif Östling.Bild 31 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaEr erwartet, dass das eigentliche Niveau der Nachfrage sich allmählich im Herbst zeige.Bild 32 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaMit einem fast halbierten Absatz von Lastwagen und Bussen bewegt sich der zum VW-Konzern gehörende Lastwagenbauer nur noch knapp in der Gewinnzone.Bild 33 von 41 Im dritten Quartal sank der Nettoertrag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 85 Prozent auf 278 Mio. Kronen (27 Mio. Euro).Bild 34 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaScanias ebenfalls zu VW gehörender deutscher Konkurrent MAN rechnet nach weiteren Einbußen im abgelaufenen Quartal nur noch mit einer sehr langsamen Geschäftserholung.Bild 35 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaSchon im Vorfeld hatte Nutzfahrzeugchef Anton Weinmann die Erwartungen gedämpft.Bild 36 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebWeinmann erwartet einen noch niedrigeren Absatz in den kommenden Monaten und hält daher einen Gewinn im laufenden Jahr praktisch für ausgeschlossen.Bild 37 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Einbußen im dritten Quartal fielen aber geringer aus als von Analysten erwartet. Auftragseingang und Umsatz schrumpften verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um je 14 Prozent.Bild 38 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaDas Volumen der Neuaufträge bezifferte der Konzern mit 2,66 Mrd. Euro, den Umsatz mit 3,1 Mrd. Euro.Bild 39 von 41 | Foto: picture-alliance/ dpaTrotz der düsteren Prognose hofft man auch bei MAN, dass die Talsohle erreicht ist. "Es kann nicht mehr schlimmer werden", heißt es.Bild 40 von 41 Ab Herbst kommen den Herstellern immerhin die niedrigen Vergleichszahlen aus dem Vorjahr zugute, damals waren die Märkte abrupt kollabiert. (sl/dpa/MAN/Scania/Daimler)Bild 41 von 41
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