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Montag, 27. Juli 2015

Prügel, Vergewaltigung, Mord: Die brutale Welt der Tiere

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Menschen sind grausam. (Foto: REUTERS)

Menschen sind grausam.

Menschen sind grausam.

Wir bekriegen uns und schlagen uns gegenseitig die Köpfe ein. Wir kümmern uns nicht um die Umwelt, nicht einmal um unsere Mitmenschen.

Kriminalität, Drogen, Mord und Totschlag - angesichts all dieser Grausamkeiten verliert man mitunter den Glauben an das Gute im Menschen.

Doch, so könnte man meinen: Zum Glück ist wenigstens in der Tierwelt alles in Ordnung.

Dort wird zwar auch getötet, aber niemals sinnlos. Oder?

Weit gefehlt. Einige wenige Beispiele aus der Tierwelt werden Ihr Weltbild umkrempeln.

Fans von Pinguinen, Delfinen, Ottern oder Schimpansen sollten sich auf eine Ernüchterung einstellen. Denn die gehören zu den schlimmsten und brutalsten Übeltätern.

Und noch eine Warnung, bevor wir loslegen: Die Bilder sind zwar harmlos, die Informationen aber nichts für schwache Nerven.

Beginnen wir mit Margays. Die ozelotähnlichen Katzen haben einen besonders fiesen Trick auf Lager.

Sie nutzen die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus, um diese gnadenlos zu töten.

Die Katzen verstecken sich und imitieren die Hilferufe von Baby-Tamarinen, einer Affenart aus Süd- und Mittelamerika. Damit locken sie die erwachsenen Affen an, die ihrem Nachwuchs beistehen wollen.

Doch statt des hilfsbedürftigen Babys wartet eine hungrige Katze.

Es tut im Herzen weh, das zu erfahren, aber es führt kein Weg drumherum: Pinguine sind nicht süß, tollpatschig und nett.

Pinguine sind Sex-Monster.

Dass sich junge Männchen der Adeliepinguine mit Kieselsteinen selbst befriedigen, ist noch harmlos. Denn schließlich schaden sie keinem anderen damit.

Doch es bleibt nicht unbedingt bei Kieselsteinen.

Es wurde bereits beobachtet, wie Männchen sich in Gruppen über Weibchen hermachen, um diese zu vergewaltigen.

Die ganz Dreisten warten, bis ein Weibchen geschwächt von einem Fisch-Ausflug im Meer zurückkehrt, um dann über es herzufallen.

Auch Küken sind vor den Bösewichten nicht sicher. Wer nicht rechtzeitig fliehen kann, wird sexuell angegriffen - dabei kommt das eine oder andere Küken auch ums Leben oder wird schwer verletzt.

Vor Leichenschändung scheuen die Tiere nicht zurück. Tote Weibchen werden ebenfalls zum Objekt der Begierde.

Genießen Sie noch einmal ganz unvoreingenommen diese Bilder, ...

... bevor Sie erfahren, was für Verbrecher Seeottern sind.

Denn diese Tiere vergewaltigen skrupellos und zum Spaß kleine Baby-Robben.

Gnadenlos, bis zum Tod - und darüber hinaus. Bis zu sieben Tage, nachdem ihre Opfer gestorben sind, fahren sie fort.

Und auch im Entführen anderer Ottern-Babys sind die Raubtiere ganz groß. Wenn die Nahrung knapp wird, ...

... halten Männchen schon mal die Jungen einer anderen Otter gefangen und geben diese erst wieder frei, ...

... wenn ein Lösegeld in Form von Futter gezahlt wird.

Auch unsere nahen Verwandten, die Schimpansen, haben dunkle Seiten - der Sexualtrieb lässt sie zu wahren Monstern werden.

Die Opfer: Schimpansen-Babys. Kindermord ist bei unseren Cousins nicht ungewöhnlich.

Um Weibchen in die Brunft zu locken, scheuen Männchen nicht davor zurück, ...

... deren Kinder zu töten ...

... und sie vor ihren Augen zu zerlegen und aufzuessen. Als ob das nicht schon irritierend genug wäre, ...

... wurde auch schon beobachtet, wie weibliche Schimpansen ihren Artgenossinnen genau dasselbe antun.

Die Motive, aus denen sie handeln, liegen im Dunkeln.

Delfine? Nein, bitte nicht die auch noch!

Doch, Delfine. Suchen Sie sich was aus: Brutal, grausam, gnadenlos, mordlüstern - all das trifft auf die "freundlichen" Meeressäuger zu.

Delfine attackieren Artgenossen, prügeln in Überzahl auf Schwächere ein und ermorden sie bisweilen auch - ohne ersichtlichen Grund. Offenbar haben sie einfach Spaß daran.

Und auch Delfine töten, wie Schimpansen, die Jungen von Weibchen, um sie in die Brunft zu treiben.

Vergewaltigung gehört bei diesen Tieren schon fast zur Tagesordnung. Männliche Tümmler bilden Gruppen, attackieren Weibchen und vergewaltigen sie abwechselnd.

Sollte kein Weibchen in der Gegend sein, wird auch mal ein Männchen als Opfer auserkoren.

Wer also glaubt, nur Menschen morden, prügeln oder vergewaltigen sinnlos, der irrt.

So friedlich ...

... und niedlich also manches in der Tierwelt erscheint - ...

Die Realität sieht oft anders aus.

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