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Baden-Württemberg Bundessieger im Wettbewerb "Jugend forscht" werden gekürt

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Dutzende Jugendliche haben wieder um den Sieg im Bundeswettbewerb "Jugend forscht" getüftelt. Hat Corona seine Spuren hinterlassen? Im Wettbewerb schon, aber bei den Ideen sollte das Virus nicht im Mittelpunkt stehen.

Heilbronn (dpa/lsw) - Jugendliche Tüftler aus ganz Deutschland machen sich auch in diesem Jahr mit ihren Ideen Hoffnungen auf Preise beim "Jugend forscht"-Wettbewerb. Die nach Ansicht einer Jury besten Projekte werden am Sonntag (10.45 Uhr) in Heilbronn zu Siegern gekürt. Jubeln dürfen die Geehrten allerdings nur am Bildschirm, denn wie bereits die Präsentationen in den vergangenen Tagen wird auch die Siegerehrung nur als Livestream übertragen. Die Corona-Pandemie sorgt auch bei den jungen Erfindern für dieses Novum.

In Fachgebieten wie Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik treten nach Angaben der Veranstalter 169 Talente mit insgesamt 113 Forschungsprojekten in den Wettstreit. Sie alle haben sich als Landessiegerinnen und Landessieger für das Bundesfinale qualifiziert.

Baden-Württembergs Tüftler-Nachwuchs ist beim Bundeswettbewerb unter anderem mit Ideen zum Ersatz für Mais zum Wohle der Böden, mit neuem Wissen über seltene Wildbienen in der Bodensee-Region und mit einem Projekt zum Schutz gegen Legionellen und Buchsbaumzünsler vertreten. Insgesamt hatten sich im März im Landeswettbewerb 8 von 69 Projekten für das Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert.

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet "Lass Zukunft da". Damit nehme "Jugend forscht" Aufgaben in den Blick, die über die aktuelle Krise hinauswiesen, sagte die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor der Siegerehrung. "Wir brauchen den Mut und Forschergeist von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie, sondern auch bei der Bewältigung langfristiger globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel."

"Jugend forscht" gilt als Europas größter Nachwuchswettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik. Im vergangenen Jahr wurden wegen Corona keine Projekte ausgezeichnet.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-788325/3

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