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Berlin & Brandenburg Bereits 31.000 Besucher im Kunsthaus Das Minsk

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Potsdam (dpa/bb) - Gut zweieinhalb Monate nach der Eröffnung hat das neue Potsdamer Kunsthaus Das Minsk bereits 31.000 Besucher gezählt. Direktorin Paola Malavassi zeigte sich sehr zufrieden mit diesem Start. "Das Haus und die Ausstellungen sind sehr gut besucht, und wir haben viele positive Rückmeldungen von unserem Publikum erhalten", sagte Malavassi der Deutschen Presse-Agentur. "Gerade die Potsdamer und Potsdamerinnen sind froh darüber, dass das Gebäude für die Öffentlichkeit erhalten werden konnte."

Das Haus wurde in den 1970er Jahren erbaut und war in DDR-Zeiten als Gaststätte "Minsk" ein beliebtes Ausflugsziel in Potsdam. Auch nach der Wende wurde dort einige Jahre lang ein Restaurant betrieben. Seitdem verfiel das Haus, auch ein Abriss war zeitweise vorgesehen. 2019 erwarb die Stiftung des Kunstmäzens und Software-Milliardärs Hasso Plattner den Bau, um ihn zu sanieren und der Öffentlichkeit als Kunsthaus wieder zugänglich zu machen. Das Café steht allen Gästen auch ohne Ausstellungsbesuch offen.

Das Museum zeigt Werke von DDR-Künstlern, die Teil der Kunstsammlung Plattners sind, ebenso wie Gegenwartskunst. Zur Eröffnung zeigt das Haus noch bis Mitte Januar eine Ausstellung mit Werken von Wolfgang Mattheuer mit dem Titel "Der Nachbar, der will fliegen" und die "Potsdamer Schrebergärten" von Stan Douglas.

"Ich freue mich, im kommenden Jahr das Programm des Hauses mit der Retrospektive von Ruth Wolf-Rehfeldt weiter vorstellen zu können", sagte Malavassi. Die Ausstellung zeigt von Mitte Februar bis Mai Typewritings, Druckgrafiken, Collagen und Gemälde der Autodidaktin aus der Zeit zwischen 1960 und 1990.

Quelle: dpa

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