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Berlin & Brandenburg Verdi und Vivantes: Eckpunktepapier für Tochterunternehmen

Eine Warnweste mit der Aufschrift

(Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Im Tarifkonflikt bei den Tochtergesellschaften der landeseigenen Vivantes-Kliniken zeichnet sich eine Einigung ab. Die Gewerkschaft Verdi und der Klinikvorstand haben sich auf ein Eckpunktepapier verständigt, wie Verdi-Verhandlungsführer Ivo Garbe am Donnerstag sagte. Es soll bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitagmittag in Berlin vorgestellt werden. Bei der Klinik war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Bei den Konzern-Töchtern von Vivantes, bei denen zum Beispiel Reinigungskräfte oder Küchenpersonal angestellt sind, hatte Verdi die Anwendung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) verlangt. Er gilt in den Vivantes-Stammhäusern und für einen Teil der Beschäftigten der Tochterunternehmen mit alten Verträgen bereits. Dabei geht es zum Teil um mehrere hundert Euro Lohnunterschied im Monat. In dem Tarifstreit hatte Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck vermittelt.

An allen landeseigenen Kliniken waren Krankenhausmitarbeiter am 9. September in einen unbefristeten Streik getreten. Für Pflegerinnen und Pfleger hatten sich das Unternehmen und Verdi bereits in der zweiten Oktoberwoche auf Eckpunkte für einen Entlastungstarifvertrag mit besseren Arbeitsbedingungen geeinigt. Bei den Tochterunternehmen ging der Tarifstreit weiter. Der Streik war in der vergangenen Woche aber schon an allen Vivantes-Standorten ausgesetzt worden.

© dpa-infocom, dpa:211028-99-776396/2

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