Regionalnachrichten

Berlin & Brandenburg Vor erster Hitzewelle: Ministerin warnt vor Belastung

Ursula Nonnemacher spricht im Brandenburger Landtag. Foto: Bernd Settnik/dpa

(Foto: Bernd Settnik/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg steht in den kommenden Tagen die erste große Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 37 Grad bevor. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) warnte deshalb am Mittwoch, achtsam zu sein. Nachdem das Frühjahr lange kühl war, sei diese Wetterlage zwar schön, aber für bestimmte Bevölkerungsgruppen auch gefährlich. Vor allem ältere, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen, Kleinkinder und Schwangere seien durch die Hitzebelastung gefährdet, so die Ministerin. "Daher mein Appell an alle Brandenburgerinnen und Brandenburger: Geben Sie während der Hitze besonders auf Ihre Mitmenschen acht und helfen Sie, wo immer es nötig erscheint!".

Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 143 Hitzetote in Brandenburg. Das war die vierthöchste Zahl der vergangenen 36 Jahre. Zum Vergleich: 2019 waren 126 Hitzetote erfasst worden. Der bisherige traurige Rekord wurde 2018 mit 331 Hitzetoten erreicht.

Vor allem am Donnerstag und Freitag erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Brandenburg eine starke Wärmebelastung, die nachts kaum Abkühlung erwarten lässt. Am Mittwoch steigen der Vorhersage zufolge die Temperaturen in der Uckermark auf 25 Grad und an der Elster auf bis zu 30 Grad. Am Donnerstag werden bis zu 36 Grad und am Freitag bis zu 37 Grad erwartet. Erst am Wochenende können kräftige Gewitter verbunden mit Starkregen, Hagel und Sturmböen etwas Abkühlung bringen.

© dpa-infocom, dpa:210616-99-13195/2

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.