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Hamburg & Schleswig-Holstein Rund zwei Dutzend Feuerwehr-Einsätze durch Tornado in Kiel

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

Kiel (dpa/lno) - Der Tornado hat in Kiel am Mittwochabend rund zwei Dutzend Feuerwehreinsätze ausgelöst. Sechs Verletzte habe es an der Kiellinie gegeben, drei von ihnen seien schwer verletzt gewesen, sagte eine Feuerwehrsprecherin am Donnerstag. Die Betroffenen waren bei einem Versuch, ein Ruderboot aus dem Wasser zu retten, auf einem Steg überrascht worden. Einige wurden durch herumfliegende Teile verletzt, andere durch die Kraft des Tornados ins Wasser geworfen. Am Mittwochabend war zunächst von sieben schwer und mittelschwer Verletzten sowie mehreren Leichtverletzten die Rede gewesen.

Rund zwei Stunden lang hielten die Einsätze etwa 60 Feuerwehrleute auf Trab. Allein an der Kiellinie waren acht Rettungswagen und drei Notärzte im Einsatz, dazu ein Intensiv-Krankentransportwagen und ein Rettungshubschrauber. Nach Polizeiangaben war der erste Notruf am Mittwoch um 17.56 Uhr eingegangen. "Die Aufräumarbeiten sind weitgehend abgeschlossen", sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstagvormittag an der Kiellinie. Dort hatte der Tornado unter anderem einen Baum entwurzelt.

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt war ein Neubaugebiet im Kieler Stadtteil Meimersdorf. Dort wurde ein Dach abgedeckt, von weiteren Dächern lösten sich Ziegel, wie die Feuerwehrsprecherin am Donnerstag sagte. Auch in Kiel-Gaarden lösten sich Dachziegel von Dächern. In beiden Stadtteilen wurde dadurch niemand verletzt.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-426100/3

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