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Hamburg & Schleswig-Holstein Trinkgelage in Hamburger Gartenlaube führt zu Großeinsatz

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Eine aus dem Ruder gelaufene Party in einer Gartenlaube in Hamburg-Bergedorf hat einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Zunächst sei ein Notruf einer 48-jährigen Frau aufgrund eines angeblichen Raubs am Mittwochabend bei der Polizei eingegangen, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Nachdem die Beamten in der Gartenkolonie in Bergedorf eintrafen, bot sich laut Aussage des Sprechers ein buntes Bild.

Ein Trinkgelage mit mindestens sechs Personen war eskaliert, wie die Frau den Polizisten schilderte. Im Zuge des Streits sei sie ihrer Tasche beraubt worden. Der 37-jährige Begleiter der Frau behauptete, er sei in eine Schlägerei verwickelt worden. Erste mutmaßliche Beteiligte wurden demnach in der Nähe angetroffen. Hierbei handelte es sich um vier Männer im Alter von 35 bis 49 Jahren. Ein 35-Jähriger berichtete von Schüssen. Die Beamten riefen weitere Kollegen um Hilfe. So kam es schließlich zu einem größeren Polizeieinsatz mit über 20 Streifenwagen und einem Helikopter, der mehrere Stunden dauerte. Wenig später brannte in der Nähe der Laube ein Wohnwagen. Die Feuerwehr rückte mit einem Löschzug und 20 Einsatzkräften an.

Es stellte sich heraus, dass fast alle Beteiligten stark alkoholisiert waren. Ein Atemalkoholtest der Frau habe einen Promillewert von 2,63 ergeben. Der 35-Jährige habe einen Wert von 3,06 Promille gehabt. Die Tasche der Frau konnte wenig später gefunden werden. Auf den Gebrauch einer Schusswaffe ließ nach Angaben der Polizei nichts schließen. Ob der Brand in Verbindung mit den streitenden Personen stehe, müsse ermittelt werden, hieß es weiter. Zuvor hatte die "Mopo" darüber berichtet.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-429935/2

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