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Hamburg & Schleswig-Holstein Tschentscher: Auch nach Corona Homeoffice anbieten

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, schaut in die Kamera. Foto: Marcus Brandt/dpa

(Foto: Marcus Brandt/dpa)

Durch Corona hat sich viel verändert. Manches wird bleiben, auch wenn die Pandemie einmal Geschichte ist. In der Arbeitswelt haben sich aus der Not ganz neue Möglichkeiten ergeben, meint Hamburgs Bürgermeister.

Hamburg (dpa/lno) - Mobiles Arbeiten sollte nach Ansicht von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher auch nach der Corona-Pandemie möglich sein - sofern die Bedingungen stimmen. "Bei Homeoffice und mobilem Arbeiten müssen wir darauf achten, dass dieses nicht zu Lasten der Beschäftigten geht", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Während der Pandemie gab es eine Homeoffice-Angebotspflicht für Unternehmen, aber keinen Zwang für Angestellte, auch tatsächlich zu Hause zu arbeiten. Schließlich sei das Arbeiten zu Hause bei beengten Wohnverhältnissen und schwierigen familiären Situationen oft nicht möglich.

"Mobiles Arbeiten hat Vorteile, aber die Bedingungen müssen stimmen", betonte der Regierungschef. Umfragen in großen Unternehmen zeigten, dass die Beschäftigten gerne einige Tage pro Woche im Homeoffice arbeiteten. "Moderne Unternehmen bieten diese Möglichkeit, stellen aber zugleich gute Büroarbeitsplätze, denn auch Präsenzarbeit hat seine Stärken." Digitale Kommunikation sei praktisch, persönliche Meetings und klassische analoge Gesprächsrunden hätten aber auch besondere Effekte, die sich positiv auf Motivation, Kreativität und die Zusammenarbeit im Team auswirkten.

© dpa-infocom, dpa:210731-99-633075/2

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