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Hamburg & Schleswig-Holstein Tschentscher: "Wir kommen in ganz schweres Fahrwasser"

Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.

(Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher vor den wirtschaftlichen Auswirkungen auch auf den Wohnungsbau gewarnt. "Wir haben eine massive Störungen der Lieferketten, die sich auf den Baubereich auswirken", sagte er am Freitagabend beim Landesparteitag seiner SPD im Bürgerhaus Wilhelmsburg. "Das Bauen wird immer schwieriger und wir kommen in ganz schweres Fahrwasser", warnte er.

Hamburg sei durch die Wohnungspolitik der SPD-geführten Senate aber gut auf die Krise vorbereitet. "Weil wir in den letzten zehn Jahren den Wohnungsbau vorangetrieben haben, haben wir Dinge abgearbeitet, die andere noch vor sich haben."

Angesichts des im Rahmen der EU-Sanktionen beschlossenen Importstopps für russische Kohle erweise sich auch der vom rot-grünen Hamburger Senat beschlossene Kohleausstieg in der Fernwärme als Vorteil, sagte Tschentscher. Dadurch würden die Fernwärmekunden in Hamburg besser gestellt als anderswo, wo noch auf fossile Energieträger gesetzt werde.

Quelle: dpa

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