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Hamburg & Schleswig-Holstein Weniger Unfälle mit Motorradfahrern im Norden

Ein Mitarbeiter der Unfallforschung hockt vor einem verunfallten Motorrad. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild)

Frühjahr und Sommer sind Hoch-Zeiten für Motorradfahrer; abhängig von den Wetterverhältnissen steigt die Unfallgefahr. Die Halbjahresbilanz zumindest offenbart für den Norden sinkende Zahlen.

Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein haben sich im ersten Halbjahr 524 Unfälle unter Beteiligung von Motorrädern ereignet und damit 90 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der schwer verletzten Biker sank von 151 auf 115 und die der leicht verletzten von 412 auf 352, wie das Landespolizeiamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Bei den getöteten Motorradfahrern gab es einen Rückgang von 10 auf 5.

Im April fiel die Zahl der verunglückten Motorradfahrer im Norden besonders stark, und zwar um ein Drittel auf 88. Die Unfalllage bei Motorrädern sei stark von den Wetterverhältnissen beeinflusst und könne sich im zweiten Halbjahr verändern, sagte ein Sprecher des Landespolizeiamtes. Bislang war der Monat Juni mit 170 Unglücksfällen der unfallträchtigste Monat für Motorradfahrer in diesem Jahr.

© dpa-infocom, dpa:210729-99-591672/2

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