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Hessen Schlüsseldienst vor Gericht: 700 Euro für Türöffnung

Ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes baut ein defektes Türschloss aus. Foto: Holger Hollemann/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen Wuchers und Betruges hat sich von heute an ein 44 Jahre alter Betreiber eines Schlüsseldienstes vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten. Die Anklage legt dem Geschäftsmann zur Last, für eine Türöffnung 700 Euro statt der üblichen 200 Euro verlangt zu haben.

Als sich die Kundin im März 2018 weigerte, die überhöhte Rechnung zu bezahlen, habe er das Schloss wieder ausgebaut, so die Anklage. Seine Arbeiten seien darüber hinaus "inkompetent ausgeführt" worden. Gegen einen Strafbefehl über 1600 Euro (80 Tagessätze) hatte der Mann Einspruch eingelegt.

© dpa-infocom, dpa:210812-99-820674/2

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