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Mecklenburg-Vorpommern 93-Jährige schwer verletzt: Verdacht der Brandstiftung

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild)

In einem Mehrfamilienhaus in Barth bricht ein Feuer aus. Die brennende Wohnung ist leer, doch die Bewohnerin der Wohnung darüber erleidet eine schwere Rauchvergiftung. Ein Gutachter vermutet Brandstiftung.

Barth (dpa/mv) - Nach einem Brand mit einer Schwerverletzten in einem Mehrfamilienhaus in Barth (Vorpommern-Rügen) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Das Feuer war am Sonntagabend in einer eigentlich leerstehenden Wohnung ausgebrochen, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Stralsund sagte. Eine darüber wohnende 93 Jahre alte Frau erlitt eine schwere Rauchvergiftung, ihr 67 Jahre alter Sohn sei nur leicht verletzt worden. Beide kamen in eine Klinik. Weitere Bewohner seien nicht in dem Haus gewesen.

Nach ersten Untersuchungen hatte es anfangs einen lauten Knall in der betreffenden Wohnung gegeben, dann seien starker Rauch aufgestiegen und Flammen ausgebrochen. Die 93-Jährige musste mit einer Drehleiter von Feuerwehrleuten herausgeholt werden. Ihr 67 Jahre alter Sohn hatte sich noch selbst retten können.

Ein Brandgutachter untersuchte am Montag das Haus und die betroffene Wohnung. Er habe herausgefunden, dass es keine technische Ursache für das Feuer gebe, sagte die Polizeisprecherin. Die Schadenshöhe sei noch nicht klar. Zum Gesundheitszustand der schwer verletzten Bewohnerin gebe es keine neuen Erkenntnisse.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-658896/4

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