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Mecklenburg-Vorpommern Bundespolizei-Kontrolle: Ermittlungen zu sechs Fällen

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(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Pasewalk/Stralsund (dpa/mv) - Bei einer landesweiten Kontrolle zur Verhinderung illegaler Ein- und Ausreisen hat die Bundespolizei in Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch sechs Straftaten aufgenommen. Wie eine Bundespolizei-Sprecherin am Donnerstag sagte, waren 40 Beamte im Einsatz, die an wechselnden Standorten 130 Fahrzeuge und 220 Menschen kontrollierten. Dies geschah an der Autobahn 11 an der deutsch-polnischen Grenze, der A20 sowie an Bundes- und anderen Straßen, die als Ausweichrouten für illegale Aktionen bekannt sind.

Dabei wurden drei Männer aus der Ukraine gefasst, die zum Arbeiten einreisen wollten, aber nicht die nötigen Papiere hatten. Gegen die Männer im Alter von 24, 29 und 49 Jahren wird wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes ermittelt und sie seien an die zuständigen Behörden verwiesen worden. Beim Sattelauflieger eines Lkw fiel eine manipulierte Fahrzeugidentifikationsnummer auf. Der Auflieger musste stehenbleiben. Hier wird geprüft, ob ein Diebstahl dahinter steckt. Gegen einen 26-jährigen Mann aus Polen wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt: Er hatte einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker im Fahrzeug.

Die Bundespolizei habe Kontrollen im grenznahen Raum zur Bekämpfung illegaler Migration und grenzüberschreitender Kriminalität seit mehreren Wochen intensiviert.

An der Kontrolle waren Kräfte aller drei Bundespolizeiinspektionen in MV - Pasewalk, Stralsund und Rostock - der Zoll sowie eine Mobile Kontrolleinheit der Direktion Bad Bramstedt beteiligt.

Quelle: dpa

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