Regionalnachrichten

Mecklenburg-Vorpommern DGB: Kommunen sollen Wohngeld-Berechtigte ansprechen

dpa_Regio_Dummy_MecklenburgVorpommern.png

Rostock/Schwerin (dpa/mv) - Aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) muss die kommunale Verwaltung Menschen proaktiv auf neue Möglichkeiten beim Wohngeld aufmerksam machen. "Wir brauchen mehr Personal in den Wohngeldstellen und eine Informationskampagne, denn viele Menschen wissen gar nicht, dass sie einen Anspruch auf Wohngeld haben", sagte Fabian Scheller, DGB-Regionsgeschäftsführer Rostock-Schwerin, am Freitag.

Mit Beginn des kommenden Jahres soll die Zahl der Menschen, die Wohngeld beantragen dürfen, deutlich ausgeweitet werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte sogar eine Verdreifachung für den Nordosten prognostiziert.

Der DGB erwartet nun, dass die Städte und Gemeinden offensiv auf potenzielle Leistungsbezieher zugehen und Informationsmaterial in mehreren Sprachen anbieten. Zudem sieht Scheller den Bedarf, die bisherige Bearbeitungszeit von bis zu 10 Monaten zu verkürzen: "Die Menschen brauchen das Geld jetzt. Wir fordern die Kommunen auf, umgehend zusätzliches Personal in den Wohngeldstellen zur Verfügung zu stellen, damit die Anträge schnell bearbeitet werden können".

Quelle: dpa

Regionales
ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen