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Mecklenburg-Vorpommern Feuer in denkmalgeschütztem Wohnhaus in Greifswald

Ein Feuerwehrblaulicht ist auf einem Einsatzfahrzeug zu sehen. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

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Greifswald (dpa/mv) - Ein Feuer in einem leerstehenden Haus unter Denkmalschutz hat in Greifswald einen Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro verursacht. Der Polizei zufolge waren die Flammen in der Nacht zum Sonntag um kurz nach Mitternacht im Ortsteil Riems ausgebrochen. Die Ursache war zunächst unklar. Verletzt worden sei niemand.

45 Kräfte waren im Einsatz. Das Löschen habe sich bis in den Vormittag hineinzog, hieß es. Rund 500 000 Liter Löschwasser wurden verwendet, wie die Stadt Greifswald mitteilte. Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Häuser sei verhindert worden. Am Sonntagvormittag löschte die Feuerwehr noch letzte Glutnester. Der Sachschaden belief sich nach Angaben des Eigentümers auf etwa 400 000 Euro.

Das Haus ist Teil der Wohnsiedlung Riemserort, die unter Denkmalschutz steht. Sie gilt "als ein für Mecklenburg-Vorpommern einmaliges noch erhaltenes Beispiel einer Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit", heißt es auf der Website der Landesdenkmalpflege.

© dpa-infocom, dpa:210530-99-794892/2

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