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Mecklenburg-Vorpommern Mehrere Brände bei Superhitze im Nordosten

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolb)

Zurow/Massow/Krakow am See (dpa/mv) - Bei brütender Hitze mussten Feuerwehren am Mittwoch zu mehreren Feld- und Fahrzeugbränden in Mecklenburg-Vorpommern ausrücken. Wie Sprecher von Polizei und Feuerwehren am Donnerstag sagten, entstand ein Gesamtschaden von mehreren Hunderttausend Euro, verletzt wurde niemand.

So geriet am Abend bei Zurow (Nordwestmecklenburg) ein Mähdrescher bei der Ernte in Brand. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor die Flammen auf das Getreidefeld übergriffen. Bei Krakow am See (Landkreis Rostock) brannte eine Gras- und Buschfläche und die Flammen erfassten auch ein Stück Mischwald. Feuerwehrleute konnten die Flammen auf einer Fläche von etwa vier Hektar löschen. Die Brandursachen seien unklar.

Bei Massow (Mecklenburgische Seenplatte) geriet aus unbekannter Ursache ein Roggenfeld in Brand. Die Flammen breiteten sich auf zwei Hektar Fläche aus und erfassten ein Ferienhaus, das unbewohnt war. Das Haus brannte nieder. Hier wurde der Schaden auf rund 160.000 Euro geschätzt.

Weitere kleinere Feldbrände wurden aus Karrenzin bei Parchim und Palingen (Nordwestmecklenburg) gemeldet. In Grambow bei Schwerin geriet ein Lastwagen in Brand. Das Führerhaus brannte aus. Auch hier sei die Ursache und die Schadenshöhe unklar. Im Nordosten herrschten am Mittwoch Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius. Im Nordosten wurden bisher in zwei Forstämtern in den südwestlichen Regionen Ludwigslust und Parchim die höchste Warnstufe fünf ausgerufen. In den Nachbarforstämtern gilt die Stufe vier, also hohe Brandgefahr.

Quelle: dpa

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