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Mecklenburg-Vorpommern Nach Wiedereröffnung: Tausende besuchen Stasi-Gedenkstätte

Die ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt.

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Rostock (dpa/mv) - Seit der Wiedereröffnung hat die sanierte Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Rostock fast 6000 Besucher verzeichnet. "Das Interesse am Haus ist nach der mehrjährigen Sanierung weiterhin sehr groß", resümierte die Leiterin Steffi Brüning am Freitag ein Jahr nach der Wiedereröffnung.

Die Einrichtung war 2017 geschlossen worden und für mehrere Millionen Euro saniert worden. Trägerin ist die Landeszentrale für Politische Bildung. Seit der Wiedereröffnung steht nach eigenen Angaben die Bildungsarbeit im Vordergrund: Was bedeutete politische Verfolgung in der DDR? Wer war betroffen - und wer wirkte an Verfolgung mit?

In der heutigen Gedenkstätte waren den Angaben zu Folge von 1960 bis 1989 rund 4900 Menschen aus der Region aus politischen Gründen inhaftiert. Dazu zählten demnach Fluchtversuche, das Sprühen von Graffiti, das Verteilen von Flugblättern und vieles mehr.

Quelle: dpa

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