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Mecklenburg-Vorpommern Nachfrage nach neuem Corona-Impfstoff nimmt langsam zu

Ein Mann wird gegen Corona geimpft.

(Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbi)

Seit zwei Wochen können in den Impfstellen in Mecklenburg-Vorpommern die an die aktuellen Corona-Varianten angepassten Impfstoffe genutzt werden. Besonders Risikogruppen wird ein zweiter Booster empfohlen.

Schwerin (dpa/mv) - Die Impfungen mit dem an die Corona-Varianten Omikron BA4 und BA5 angepassten Impfstoff haben in Mecklenburg-Vorpommern in der letzten Woche zugenommen. "Sehr positiv ist, dass der neue, adaptive, an BA.4/5 angepasste Biontech-Impfstoff in MV bereits seit 14 Tagen flächendeckend im Einsatz ist und zunehmend nachgefragt wird", sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) in Schwerin.

Mit 659 Impfungen hatte der Impfstoff zwischen dem 26. September und dem 2. Oktober demnach einen Anteil von 10 Prozent an allen Corona-Impfungen im Land, in der Start-Woche waren es hingegen nur 56. Drese zufolge wird jedoch aktuell vergleichsweise wenig verimpft. Mit 6591 und 5500 Impfungen in den letzten beiden Wochen liegt die Impfkampagne deutlich unter dem Niveau der Vorjahre.

Die neuen vom deutschen Pharmaunternehmen Biontech hergestellten Impfstoffe sind nur für Auffrischungsimpfungen gedacht. Für die Grundimmunisierung werden weiter die ursprünglichen Impfstoffe von Biontech und dem amerikanischen Konzern Moderna angeboten. Drese rät vor allem Menschen über 60 Jahren und Vorerkrankten zu einer zweiten Booster-Impfung: "Damit wird der persönliche Immunschutz erhalten".

Aktuell haben im Nordosten laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) aktuell 59,9 Prozent der Bevölkerung mindestens eine und 9,1 Prozent zwei Booster-Impfungen erhalten.

Quelle: dpa

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