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Niedersachsen & Bremen 19-Jähriger verbrennt nach Unfall im Auto

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Illustration

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Illustration)

Ein Auto brennt nach einem Unfall komplett aus, die Feuerwehr entdeckt im Fahrzeug eine Leiche. Es ist ein 19-Jähriger, der keinen Führerschein hatte.

Melle (dpa/lni) - Ein 19-Jähriger ist nach einem Unfall im Landkreis Osnabrück in einem Auto verbrannt. Die Feuerwehr hatte das Fahrzeug, das bei Melle in einem Straßengraben lag, gelöscht und einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hatten am Sonntagmorgen die Rettungskräfte alarmiert und zunächst von einem brennenden Gebüsch gesprochen.

Die Polizei ermittelte die 22 Jahre alte Halterin des Autos. Die junge Frau erklärte, dass ein 19-Jähriger, den sie kennt, mit dem Wagen davongefahren sei. Nach Angaben der 22-Jährigen stand der junge Mann vermutlich unter Alkoholeinfluss und hatte keinen Führerschein.

Ersten Ermittlungen zufolge war der 19-Jährige mit dem Auto in einem Waldstück in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug fuhr über den Grünstreifen und wurde von einem Baumstumpf in die Luft katapultiert. Dann prallte der Wagen mit dem Dach voran gegen einen Baum. Das Auto wurde dabei vollständig zerstört und der Motorblock herausgerissen. Danach geriet das Fahrzeug in Brand. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Straße blieb für knapp fünfeinhalb Stunden voll gesperrt.

© dpa-infocom, dpa:211205-99-262093/3

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