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Niedersachsen & Bremen Arbeitslosenzahlen in Niedersachsen und Bremen steigen

Das Signet der Bundesagentur für Arbeit an einem Gebäude.

(Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild)

In Niedersachsen und Bremen gibt es im Januar mehr Arbeitslose als im Vormonat. Das liegt an altbekannten Gründen.

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Die Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen und Bremen ist im Januar im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Für Niedersachsen registrierte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Hannover eine Zunahme von sechs Prozent auf 253.401. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,3 Prozentpunkte zu und erreichte 5,8 Prozent. Für Bremen wurde am Dienstag ein Anstieg der Arbeitslosen um 4,3 Prozent auf 38.228 gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent. Bundesweit kletterte die Arbeitslosenquote um 0,3 Punkte auf 5,7 Prozent. Stichtag der Erhebung war der 12. Januar.

Es handelt sich bei den Zunahmen der BA-Regionaldirektion zufolge um eine saisontypische Entwicklung im Winter: Befristete Arbeitsverträge endeten, und Tätigkeiten im Freien können nicht ausgeführt werden.

Nach Einschätzung der Behörde bringen die unruhigen wirtschaftlichen Bedingungen den Arbeitsmarkt weiterhin nicht in Bedrängnis. Zwar hätten die Betriebe in Niedersachsen den Arbeitsagenturen im Januar weniger neue Stellen als im Vormonat gemeldet, der Bestand sei jedoch vergleichsweise hoch. Im Bundesland Bremen traten 260 Geflüchtete aus der Ukraine eine Stelle an. "Auch daran sieht man, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor sehr aufnahmefähig ist", sagte der Chef BA Niedersachsen und Bremen, Johannes Pfeiffer.

In Niedersachsen und Bremen stieg im Januar im Vorjahresvergleich die Unterbeschäftigung. Für Niedersachsen wurde ein Anstieg um 10,7 Prozent auf 330.587 Menschen gemeldet, für Bremen eine Zunahme um 4,5 Prozent auf 51.890. Nach Angaben der Regionaldirektion weist die Unterbeschäftigung zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Menschen aus, die Arbeit suchen, aber beispielsweise an Qualifizierungen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Die Zahlen zeigten, dass sich ukrainische Flüchtlinge nun vermehrt in Sprach- und Integrationskursen befänden.

Quelle: dpa

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