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Nordrhein-Westfalen Blaubeeren hoch im Kurs: Ernte hat begonnen

Ein Mann hält Blaubeeren in der Hand. Foto: Arnulf Stoffel/dpa/Archivbild

(Foto: Arnulf Stoffel/dpa/Archivbild)

Der Anbau von Blaubeeren hat in den vergangenen Jahren zugelegt. Neue Anbauverfahren haben dazu beigetragen, aber auch die Nachfrage der Verbraucher nach der als Superfood gerühmten Frucht.

Geldern (dpa/lnw) - Die kleinen, blauen Früchte hängen an Sträuchern und sind reif für die Ernte: Die Blaubeer-Saison hat begonnen. Wenn das Wetter mitspielt, könnten die Beeren bis Ende September geerntet werden, sagt Stephan Kisters, der am Niederrhein in Geldern-Walbeck auf mehr als vier Hektar Blaubeeren anbaut. Bis zu sechs Kilogramm können in den nächsten Wochen pro Pflanze geerntet werden. Vor fünf Jahren hat der Landwirt mit dem Anbau der ursprünglich vor allem in Ostdeutschland beliebten Beere begonnen und dann immer weiter ausgedehnt. Sie wächst an Sträuchern, die bis zu 1,80 Meter hoch sind.

Auch andere Anbauer sind auf die Kulturheidelbeere gekommen: Nach Angaben des Statistischen Landesamts entfällt auf die Blaubeere inzwischen die größte Anbaufläche unter den Beerenarten wie Himbeere, Johannis- oder Stachelbeere.

Neue Kultivierungsverfahren und Sorten hätten dazu beigetragen, berichtete Peter Muß, der Sprecher des Provinzialverbands Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Die Blau- oder Kulturheidelbeere sei sehr beliebt. "Der Verbrauch hat deutlich zugelegt in den vergangenen Jahren", sagte Muß. Die Beere hat einen Ruf als Superfood, wenig Zucker und ist leicht zu handhaben, da sie keine Kerne hat und nicht aufwendig geputzt werden muss. Allerdings mögen auch Vögel die Frucht: Manche Anbauer haben große Probleme mit Vogelfraß.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-659025/2

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