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Nordrhein-Westfalen Ende in Burbach-Prozess naht: Plädoyers erwartet

Zwei Sicherheitsleute misshandeln einen am Boden liegenden Flüchtling in der ehemaligen Siegerland-Kaserne. Foto: ---/Polizei NRW/dpa/Archivbild

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Im Herbst 2018 begann der XL-Prozess um Misshandlungen in einer Flüchtlingsunterkunft in Burbach, nun geht er in die Schlussphase. Gegen noch vier verbliebene Angeklagte im Hauptverfahren werden die Plädoyers erwartet.

Siegen (dpa/lnw) - Im Prozess um misshandelte Flüchtlinge in einer Notunterkunft in Burbach werden am Dienstag (10.00 Uhr) die Plädoyers erwartet. Vor dem Landgericht Siegen sind im Hauptverfahren noch die Fälle von vier Angeklagten offen. In der Landesunterkunft im Siegerland sollen Mitarbeiter Geflüchtete über Monate hinweg bis September 2014 eingesperrt, gequält und geschlagen haben.

In dem seit Herbst 2018 laufenden komplexen Fall waren zu Beginn 38 Personen - darunter Wachpersonal und Heimleitung - angeklagt worden. Unter ihnen wurden inzwischen 14 Menschen verurteilt, sechs freigesprochen, in sechs Fällen war das Verfahren eingestellt worden. Gegen acht Angeklagte muss noch in abgetrennten Prozessen separat verhandelt werden.

© dpa-infocom, dpa:210614-99-990727/3

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