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Nordrhein-Westfalen Nach Erdrutsch: Stadt will Bürger von Blessem informieren

Häuser sind in Folge der Unterspülung durch das Hochwasser eingestürzt oder einsturzgefährdet. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

(Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild)

Vor rund zwei Wochen veränderte die Flutkatastrophe das Leben der Menschen in Erftstadt. Im Stadtteil Blessem gab es einen Erdrutsch. Das Areal rund um die Abbruchkante ist noch immer Sperrgebiet.

Erftstadt (dpa/lnw) - Die Stadt Erftstadt will am Donnerstagabend die vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger über die Situation an der Abbruchkante im Ortsteil Blessem informieren. Es gebe viele Fragen und Sorgen, die die Stadt gerne mit den Menschen klären wolle, schrieb Bürgermeisterin Carolin Weitzel (CDU) in der Einladung. Auch Vertreter des Geoinformationsdienstes, der Feuerwehr und des Kreises sollen demnach an der Veranstaltung um 18 Uhr im Stadtteil Lechenich teilnehmen.

Rund zwei Wochen nach der Flutkatastrophe stabilisiert sich die Situation auch in dem schwer betroffenen Ortsteil Blessem. Ein Erdrutsch hatte dort einige Gebäude mitgerissen, noch immer ist im Radius von 100 Metern um die Kante ein Sperrgebiet. Einige Betroffene konnten in den vergangenen Tagen kurz in ihre Wohnungen. Direkt an der Abrisskante ist das aber noch zu gefährlich.

Nach Angaben des Rhein-Erft-Kreises erwartet der Geologische Dienst NRW keine weiteren Bewegungen in der Kiesgrube oder der Abbruchkante. Die Kante müsse aber weiter gesichert werden. Währenddessen wird an der Erft ein neuer Deich aufgebaut. Er sei bereits etwa 1,5 Meter hoch und 20 Meter breit, sagte eine Sprecherin des Kreises.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-583723/2

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