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Nordrhein-Westfalen Wüst: Nach Konferenz am Donnerstag Corona-Verschärfungen

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sitzt im Plenum des Landtags. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sollen nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag verschärfte Corona-Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Das kündigte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag in Düsseldorf nach einem Bund-Länder-Krisengespräch zur Corona-Krise an.

Bund und Länder seien sich einig gewesen über die kritische, in Teilen Deutschlands sogar dramatische Corona-Lage in Deutschland, sagte Wüst. Der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe zugesagt, dass der komplette Corona-Instrumente-Kasten auch über den 15. Dezember hinaus zur Verfügung stehen solle.

"Die Ministerpräsidenten und der Bund sind überein gekommen, dass wir gemeinsam am Donnerstag ein umfangreiches Paket für Kontaktreduzierungen beschließen werden", sagte Wüst. Dabei gehe es vor allem um Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, um deutliche Reduzierungen bei Großveranstaltungen, um die Ausweitung von 2G-Maßnahmen, die kurzfristige Umsetzung einer "einrichtungsbezogenen Impfpflicht" im Pflegebereich und die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht.

© dpa-infocom, dpa:211130-99-204154/3

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