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Rheinland-Pfalz & Saarland Bischof Ackermann dankt für Unterstützung nach Hochwasser

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann spricht bei einem Interview. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

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Trier (dpa/lrs) - Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat sich für die Unterstützung nach der Unwetterkatastrophe bedankt. Es gebe eine "überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft aus der unmittelbaren Nachbarschaft ebenso wie aus dem ganzen Land", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Brief an die Menschen im Bistum. "So sind wir im Bistum Trier nicht nur vereint im Erschrecken und in der Betroffenheit über die Auswirkungen der Naturkatastrophe. Wir spüren auch eine Gemeinschaft in der Solidarität", schrieb Ackermann. Auch aus anderen Bistümern erreichten ihn Solidaritätsbekundungen und Hilfszusagen.

Die Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau würden einen langen Atem brauchen. "Das gilt ebenso und vielleicht noch viel mehr für die inneren Verletzungen und Belastungen, die das Unglück in den Seelen zugefügt hat und das vielleicht äußerlich noch nicht sichtbar ist", schreibt der Bischof.

Wichtig sei, ein offenes Ohr und ein waches Herz füreinander zu haben. Es brauche nun die Zeit, die Ereignisse innerlich an sich heranzulassen. Eine wichtige Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft sehe er darin, "Orte und Gelegenheiten zu schaffen, um dem Erlebten und Erlittenen Raum zu geben, damit es zur Sprache kommen kann in Trauer und Klage, als Frage und als Dank".

© dpa-infocom, dpa:210730-99-614390/2

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