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Sachsen-Anhalt Land verlängert Härtefallhilfe für Firmen und Selbstständige

Armin Willingmann, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Magdeburg (dpa/sa) - Das Wirtschaftsministerium hat ein Corona-Hilfsprogramm für Unternehmen und Selbstständige, die von den sonstigen Hilfen nicht profitieren, um drei Monate verlängert. Das ursprünglich bis Ende Juni geplante Programm laufe nun bis Ende September, teilte das Ministerium am Freitag mit. Gut 41 Millionen hatten Bund und Land zu gleichen Teilen für das Programm bereitgestellt.

"Aufgrund der besonders niedrigen Inzidenzen ist Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg zurück zur Normalität", sagte der amtierende Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) am Freitag laut Mitteilung. "Dennoch haben noch immer zahlreiche Unternehmen mit Einschränkungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen - und nicht alle von ihnen haben Zugang zu den umfangreichen Förderprogrammen von Bund und Land." Die Härtefallhilfe schließe diese Lücke und schaffe Perspektiven für Unternehmen und Arbeitsplätze. "Daher war es wichtig, das Programm zunächst bis in den Herbst zu verlängern."

Bis zu 100 000 Euro und in Einzelfällen noch mehr Geld können die Unternehmen und Selbstständigen für Fixkosten wie Mieten, Versicherungen oder Aufwendungen für Zinsen, Strom und Heizung beantragen, die seit dem 1. November 2020 angefallen sind. Voraussetzung sind einerseits coronabedingte Verluste seitdem, die zur Zahlungsfähigkeit führen können. Außerdem bekommen die Härtefallhilfe nur Unternehmen, die andere Hilfen wie die Überbrückungshilfe nicht in Anspruch nehmen können.

© dpa-infocom, dpa:210730-99-625323/3

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