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Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalts Industrie verbraucht weniger Strom

Ein Anlagenfahrer steht in einem Werk zur Herstellung von Schmelzgranulat. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Halle (dpa/sa) - Die Industriebetriebe in Sachsen-Anhalt haben 2020 etwas weniger Strom verbraucht als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mitteilte, waren es 10,5 Milliarden Kilowattstunden. Das waren 0,8 Prozentpunkte weniger als 2019. Strom war mit einem Anteil von 14,5 Prozent am gesamten Energieverbrauch der Industrie der zweitwichtigste Energieträger hinter Erdgas.

Knapp 40 Prozent des Stromverbrauchs (rund 4 Milliarden Kilowattstunden) ging 2020 auf das Konto der chemischen Industrie, gefolgt von der Nahrungs- und Futtermittelwirtschaft (11 Prozent) sowie der Glas-, Keramik-, Steine- und Erdenbranche (9 Prozent).

Ein Drittel der rund 1400 von den Statistikern befragten Industriebetriebe gab an, Strom selbst zu erzeugen. Der überwiegende Teil (72,7 Prozent) des Stroms sei auf der Basis von fossilen Rohstoffen wie Kohle, Öl, Gas und Industrieabfällen produziert worden. Knapp ein Drittel des eigenen Stroms haben die Industriebetriebe den Angaben zufolge aus erneuerbaren Energien gewonnen. Dazu zählen Photovoltaikanlagen, welche die Kraft der Sonne nutzen, sowie Biomasse und Bioabfälle.

© dpa-infocom, dpa:211027-99-758376/2

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