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Sachsen-Anhalt Weniger Blitze 2020 in Sachsen-Anhalt

Blitze entladen sich während eines Gewitters. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Berlin/Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt hat 2020 ein blitzarmes Jahr erlebt. Wie aus Messungen des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hervorgeht, schlugen 15.394 Blitze in die Erde ein. Das entspricht einer Dichte von 0,8 Blitzen pro Quadratkilometer. 2019 waren 17.375 Einschläge registriert worden, in den beiden Jahren zuvor sogar noch mehr: 2017 knapp 19.300 Blitze, 2018 mehr als 21 700. Im Ländervergleich lag Sachsen-Anhalt 2020 bei der Dichte auf Platz 9. Am meisten blitzte es in Magdeburg 334 Mal. Das waren 1,7 Blitze pro Quadratkilometer. Der Spitzenwert stammt aus Wolfsburg (5,8).

Blitze entstehen bei Gewittern: Das heftige Auf und Ab von Wasser- und Eisteilchen in der Gewitterwolke führt zu einer Polarisierung der natürlichen Luftelektrizität. Wird das Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Ladung zu stark, entlädt sich ein Blitz.

Insgesamt gab es in Deutschland vergangenes Jahr knapp 400.000 Einschläge - gut 70.000 mehr als 2019, das allerdings ein ausgesprochen blitzarmes Jahr war. 2007 beispielsweise gab es mehr als eine Million Einschläge. Für so hohe Werte war es vergangenes Jahr allerdings zu trocken: Gewitter bilden sich typischerweise bei hohen Temperaturen und Feuchtigkeit.

© dpa-infocom, dpa:210729-99-589807/2

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