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Sachsen Bundeswehr mit über 350 Soldaten an der "Corona"-Front

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Dresden (dpa/sn) - Die Bundeswehr ist derzeit mit mehr als 350 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz in Sachsen. "Durch die sehr dynamische Lage kann die Zahl weiterer Unterstützungskräfte jedoch schnell ansteigen", sagte Oberstleutnant Eric Gusenburger, Sprecher der Bundeswehr in Sachsen, am Freitag der Deutschen Presse- Agentur. In ganz Deutschland seien derzeit mehr als 3500 Soldaten in 14 Bundesländern dafür abkommandiert; bis zu 8000 stünden insgesamt als Kontingent zur Verfügung.

"Die Soldatinnen und Soldaten sind in der Kontaktnachverfolgung in Gesundheitsämtern und als helfende Hände in Krankenhäusern, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im ganzen Freistaat im Einsatz. Helfende Hände bedeutet ein unterstützender Einsatz für alle Tätigkeiten außerhalb medizinischer und pflegerischer Aufgaben, zum Beispiel am Patienten", erklärte der Sprecher.

Gusenberger zufolge sind die Militärkrankenhäuser in Berlin, Hamburg, Koblenz, Westerstede und Ulm fester Bestandteil der medizinischen Grundversorgung im jeweiligen Bundesland und werden als solche auch als normales Krankenhaus genutzt. In Sachsen gebe es allerdings keine entsprechende Einrichtung. Zudem stelle die Bundeswehr mit der Luftwaffe Flugzeuge zum Patiententransport zur Verfügung. Diese seien speziell für die medizinische Versorgung ausgelegt.

Für die Bundeswehr als Arbeitgeber gelten die Bestimmungen der Corona-Verordnungen, derzeit 3G. Laut Gusenberger werden in sensiblen Bereichen täglich Tests gemacht und nachgewiesen: "Alle in der Amtshilfe eingesetzten Soldaten sind geimpft. Bisher sind etwa 80 Prozent der Soldaten der Bundeswehr geimpft."

© dpa-infocom, dpa:211126-99-154993/2

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