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Thüringen Arbeitslosigkeit im Juli in Thüringen weiter rückläufig

Das Logo der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Erfurt (dpa/th) - In Thüringen hat die Arbeitslosigkeit entgegen dem sonst saisonal üblichen Sommeranstieg im Juli abgenommen. Wie die Landesarbeitsagentur am Donnerstag mitteilte, waren im Juli im Freistaat 60.200 Menschen erwerbslos - 1900 weniger als im Juni und 10.100 weniger als im Juli 2020. Die Arbeitslosenquote ging von 5,6 Prozent im Juni auf 5,4 Prozent zurück. Im Vergleich der Bundesländer stehe Thüringen damit vor Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und allen anderen ostdeutschen Ländern. Stichtag für die Erhebung der aktuellen Zahlen war der 13. Juli.

Normalerweise zieht die Arbeitslosigkeit mit Beginn der Sommerpause im Juli an, weil das Schul- und Ausbildungsjahr endet. Allerdings haben die Sommerferien in diesem Jahr später begonnen, wodurch sich laut Arbeitsagentur dieser Effekt erst im August zeigen könnte.

Derzeit sei zudem weiterhin sichtbar, dass sich der Arbeitsmarkt von den Folgen der Corona-Krise erhole und dem Vorkrisenniveau annähere, teilte die Landesarbeitsagentur mit. Allerdings liegt in Thüringen der Anteil der Langzeitarbeitslosen - Menschen, die ein Jahr und länger ohne Job sind - mit 41,1 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau (Juli 2020: 29,6 Prozent).

© dpa-infocom, dpa:210728-99-583901/3

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