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Thüringen Kabinett beschäftigt sich mit 2G-Modell

Heike Werner (Die Linke), Ministerin für Gesundheit von Thüringen, spricht. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Erfurt (dpa/th) - Das Kabinett beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung mit einer möglichen Einführung eines 2G-Modells in Thüringen. Über den Stand der Diskussion wollen heute (13.00 Uhr) Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) informieren. 2G steht für geimpft oder genesen nach einer Corona-Infektion. Es bedeutet, dass zu bestimmten Veranstaltungen oder in bestimmte Bereiche nur Menschen Zugang bekommen sollen, die entweder eine vollständige Corona-Impfung erhalten haben oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. Ein negativer Corona-Test würde beim 2G-Modell nicht mehr ausreichen.

Die Einführung solcher Regeln für bestimmte Bereiche wird in Thüringen schon länger diskutiert. Werner hatte am Wochenende in einer Videobotschaft gesagt, sie hoffe, dass in der inzwischen angebrochenen Woche eine Entscheidung falle.

Ihr Ministerium prüfe derzeit noch die Regelungen. Dabei gehe es unter anderem um die Frage, wie mit Menschen umgegangen werden soll, die sich bisher nicht impfen lassen können - zum Beispiel Kinder.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-291957/2

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