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Thüringen SEK-Einsatz in Jena nach mutmaßlichem Raubüberfall

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Jena (dpa/th) - Nach einem mutmaßlichen bewaffneten Überfall auf einen 34-Jährigen ist in Jena das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei angerückt. Die Spezialkräfte seien am Montagabend zu einer Wohnung gerufen worden, in der dem 34-Jährigen mit einem Messer und einem pistolenähnlichen Gegenstand 10.000 Euro geraubt werden sollten, teilte die Polizei Jena am Dienstag mit. In der Wohnung habe man ein Messer und mehrere Softairpistolen gefunden. Die mutmaßlichen Räuber wurden demnach nicht angetroffen. Zuvor hatten andere Medien berichtet.

Das Opfer hatte die Wohnung am Montag gegen Mittag zunächst aus freien Stücken betreten, teilte die Polizei weiter mit. Innen sei er dann mit einem Messer und einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht worden. Er habe 10.000 Euro herausgeben sollen, die er aber nicht dabei hatte. Der Mann habe fliehen und die Polizei verständigen können.

Im Zuge der Fahndung unter Einsatz eines Polizeihubschraubers seien zwei 23- und 24-jährige Männer als Tatverdächtige festgenommen worden. Gegen sie werde wegen schwerer räuberischer Erpressung und des Raubes mit einer Waffe ermittelt. Nach einer dritten Person werde noch gesucht. Nach Angaben des Polizeisprechers war der 34-jährige Geschädigte polizeibekannt.

© dpa-infocom, dpa:210921-99-300480/3

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