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Thüringen Zwei Tote in Weimar gefunden: Obduktion soll Umstände klären

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Weimar (dpa/th) - Nach dem Fund zweier männlicher Leichen in Weimar soll die Obduktion mehr Hinweise zu den Umständen ihres Todes geben. Es handele sich um einen 36-Jährigen und einen 35-Jährigen, die beide nach derzeitigem Kenntnisstand durch Stichverletzungen zu Tode gekommen seien, sagte Oberstaatsanwalt Michael Lehmann am Montag in Erfurt. Den Umständen des Auffindens nach gehe man davon aus, dass es sich um einem sogenannten erweiterten Suizid handele. Die Staatsanwaltschaft geht damit der Annahme nach, dass einer der beiden Männer erst seinen Freund tötete und dann sich selbst.

Die leblosen Körper der beiden Deutschen waren am Sonntagabend im Ortsteil Ehringsdorf in Weimar im Haus des einen Mannes von dessen Mutter gefunden worden. Sie hatte sich Zugang zum Haus verschafft, nachdem ihr Sohn sich am Sonntag nicht bei ihr gemeldet hatte, so Lehmann. Die Polizei sei gegen 20.40 Uhr durch den Notarzt informiert worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Männer seit frühester Kindheit und waren befreundet.

Die Obduktion lief am Montagvormittag noch, der Todeszeitpunkt blieb zunächst offen. Sollten sich die derzeitigen Ermittlungsergebnisse bestätigen, werde nicht weiter ermittelt, so der Oberstaatsanwalt.

© dpa-infocom, dpa:210614-99-985218/2

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