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Turbulente Partie in Valencia: Schiri und Wiese retten Werder

 
Turbulente Partie in Valencia: Schiri und Wiese retten Werder

Tempofußball, Offensive en masse, ein höchst umstrittener Elfmeter und ein Schiedsrichter, der nicht seinen allerbesten Tag erwischt - das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League zwischen dem FC Valencia und Werder Bremen ist in allen Belangen ein heißes Spiel.

Abtasten ist nicht, beide Teams offenbaren von Anfang an Offensivgeist.

Schon nach fünf Minuten kann Özil die Norddeutschen in Führung bringen, doch ...

... der von Claudio Pizarro glänzend in Szene gesetzte Nationalspieler zielt knapp über das Tor.

Beide Seiten machen weiter Druck, Werder profitiert dann aber von einem wohlgesonnenen Schiedsrichter.

Nach einem Körperkontakt zwischen Banega und Pizarro deutet der englische Referee Martin Atkinson in der 24. Minute zur Überraschung aller auf den Elfmeterpunkt.

Die Spanier sind fassungslos.

Frings lässt sich die Chance zum wichtigen Auswärtstor für Werder nicht entgehen und ...

... verwandelt eiskalt.

Doch die Führung verleiht dem Spiel der Hanseaten keine Sicherheit, denn plötzlich dreht der Tabellen-Dritte der Primera Division auf und ...

... steht gegen wankende Bremer gleich mehrfach dicht vor dem Ausgleich.

In bangen zehn Minuten erweist sich Wiese als Rückhalt. Seine größte Tat vollbringt der Schlussmann, als er einen 16-Meter-Schuss des Argentiniers Banega (33. Minute) mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenkt.

Aber auch Thomas Schaafs Team setzt weiter offensive Nadelstiche. Der quirlige Marin findet jedoch in Keeper Cesar Sanchez seinen Meister (35.).

Das Offensiv-Spektakel setzt sich im zweiten Durchgang fort: Nach vergebenen Großchancen von Pizarro (49.) und Pablo Hernandez (50.) überschlagen sich die Ereignisse.

Banega muss wegen einer angeblichen Tätlichkeit gegen Marin vom Platz, dann gelingt Mata nach einer der wenigen Unsicherheiten in der Bremer Hintermannschaft das 1:1. Naldo, Per Mertesacker und Torsten Frings können dem Ball nur noch nachschauen.

Trotz Überzahl gelingt es den Bremern in der Schlussphase kaum noch, sich vom Druck zu befreien und ...

... für Entlastung zu sorgen.

"Wenn man vorher gesagt hätte, wir spielen hier unentschieden, wären wir sicher zufrieden gewesen. Aber so wie es jetzt gelaufen ist, hätten wir gewinnen müssen. Wenn man 1:0 führt und gegen zehn Mann spielt, ist es ärgerlich, nicht zu gewinnen. Aber das 1:1 ist sicher eine gute Ausgangsposition", kommentierte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs.

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