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Keiner war besser auf vier Rädern.
Michael Schumacher hat in seinem ersten Formel-1-Leben Maßstäbe gesetzt.
Keiner gewann so viele WM-Titel wie der Kerpener und sicherte sich den WM-Titel so zeitig in der Saison.
Die Zahl seiner Grand-Prix-Siege ...
... und Freudensprünge ist unerreicht.
Bevor sich Schumacher in Bahrain und den folgenden 18 Saisonläufen daran macht, seine zahlreichen Bestmarken zu brechen, ...
... ein Überblick über seine Rekordbilanz.
WM-Titel: Sieben an der Zahl sind es - bislang.
Sein erklärtes Ziel im Silberpfeil ist Titel Nr. 8, mindestens.
Schon jetzt hat Schumacher zwei Titel mehr eingefahren als der Zweite der ewigen Rangliste, ...
... Juan Manuel Fangio.
Der 1995 verstorbene Argentinier ist der bis dato letzte Triumphator in einem echten Mercedes-Silberpfeil (1955).
Mit vier WM-Titeln ist Alain Prost aus Frankreich der Dritte in der Liste der erfolgreichsten Formel-1-Piloten.
Nach deutlicher als bei den WM-Titeln liegt Schumacher bei den Grand-Prix-Siegen vorn. Seine Bilanz: 91 Triumphe.
Im Vergleich dazu: Die fünf weiteren deutschen Fahrer Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Timo Glock, Adrian Sutil und Nico Hülkenberg kommen zusammen auf 5 - die zudem alle auf Vettels Konto gehen.
Zweitbester deutscher Formel-1-Fahrer ist, auch wenn es viele deutsche Fans nicht wahrhaben wollen, Ralf Schumacher mit sechs Grand-Prix-Siegen.
In der Formel 1 ist für "Ralle" trotzdem kein Platz mehr. Wie gut, dass es noch die DTM gibt.
Zurück zum erfolgreicheren Schumacher: Der hat mit seinen bislang 91 Siegen einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt.
In der ewigen Bestenliste liegt er 40 Siege vor Alain Prost, ...
... der bei seiner Abschiedsparade auf dem Champs Elysee 51 Karriereerfolge vorweisen konnte.
Dem 1994 verunglückten Ayrton Senna waren 41 Siege gelungen.
Den Brasilianer hat Schumacher auch bei der Zahl der Pole Positions abgehängt.
68 Mal nahm er ein Rennen von Startplatz eins in Angriff.
Den Senna-Rekord mit 65 Pole Positions stellte er in Bahrain 2006 ein. "Das war wie eine Zäsur", bekannte Schumacher später, denn nach dem Qualifying dachte er erstmals ans Aufhören. Zwar sei es gar nicht sein Ziel gewesen so lange zu fahren, bis er die 65 geknackt habe: "Aber als es dann passiert ist und ich auch noch wusste, dass wir eine gute Saison haben würden, hatte ich einfach das Gefühl, dass jetzt ein guter Zeitpunkt zum Aufhören sei."
Sekt nach einem Rennen gab es für Schumacher insgesamt 154 Mal
Bei wie erwähnt 91 euphorischen Siegessprüngen bedeutet das, dass er häufiger als Gewinner denn als erster Verlierer oder gar Dritter auf dem Treppchen stand.
Zum Vergleich: Alain Prost verbuchte 106 Podestplatzierungen, Ayrton Senna 80.
Wer am Ende oft vorn dabei, ist auch im Rennen zwangsläufig oft vorn.
Schumacher fuhr in der Formel 1 bisher 23.947 Kilometer lang vorneweg – das reicht für eine halbe Erdumrundung.
Auf diesem Bild sehen Sie Michael Schumacher in der Saison 2002, die aus seiner Sicht ebenso erfolgreich wie langweilig geriet. Schon nach 11 von 17 Rennen war die Fahrerkrone damals vergeben – natürlich an Schumacher.
Auf der Piste gelang ihm 2002 alles. Abseits gab es kleine Missgeschicke: Der Versuch, seinen Siegersekt auf Ex zu leeren, scheiterte zum Beispiel.
Acht der ersten elf Rennen gewann Schumacher 2002 und holte damit 96 von 110 möglichen Punkten. In der WM-Wertung lag er damit nach umgerechnet 64,71 Prozent der Saison 62 Zähler vor dem Zweitplatzierten Juan Pablo Montoya ...
... und wäre deshalb bei noch sechs ausstehenden Rennen auch dann nicht mehr einzuholen gewesen, wenn er für den Rest der Saison sein Dienstfahrzeug gewechselt hätte.
Nun ist Schumacher zurück und angriffslustig wie eh und je. Rekorde sind schließlich dazu da, gebrochen zu werden - auch wenn es die eigenen sind.
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