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Der 22. Spieltag in Wort und Witz: "Vorne Banane, hinten Banane"

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Karl-Heinz Rummenigge schwärmte am 22. Spieltag von Mario Mandzukic - weil der ihn, fand der Bayern-Boss, so wunderbar kopiert hatte. (Foto: REUTERS)

Karl-Heinz Rummenigge schwärmte am 22. Spieltag von Mario Mandzukic - weil der ihn, fand der Bayern-Boss, so wunderbar kopiert hatte.

Karl-Heinz Rummenigge schwärmte am 22. Spieltag von Mario Mandzukic - weil der ihn, fand der Bayern-Boss, so wunderbar kopiert hatte.

"Das Tor hätte von mir sein können", juchzte Rummenigge nach Mandzukic' 1:0 beim VfL Wolfsburg per Fallrückzieher.

In der Tat erinnerte die perfekte Ausführung des Kroaten an Traumtore der Marke Rummenigge. Fanden alle, nur Mandzukic war skeptisch: "Das muss er mir erstmal zeigen."

Arjen Robben startete derweil dezent die Rebellion der Reservisten: "Ich kann nicht sagen, dass ich richtig froh bin."

Ein Satz, der umso lauter nachhallte, da Robben mit dem Tor zum 2:0-Endstand sein erstes Saisontor erzielt hatte. Trotzdem moserte er: "Ich will spielen und sitze auf der Bank. Das ist enttäuschend."

Jupp Heynckes konterte die Störung des Betriebsfriedens mit der Gelassenheit eines Trainers, dessen Team sich eines 15-Punkte-Vorsprungs an der Tabellenspitze erfreut: "Arjen Robben ist ein Mann, der zeigt das auch. Da habe ich keine Probleme damit."

Wenig mannhaft trug Gladbachs Sportdirektor Max Eberl die seiner Meinung nach unverdiente 0:1-Niederlage beim Hamburger SV. Er lästerte: "Wenn ich Hamburg wäre, würde ich Kerzen anzünden in der Kirche."

Dort dürften allerdings noch die Kerzen brennen, die Gladbach nach dem duseligem 3:3 in Vorwoche gegen Leverkusen entzündet hatte.

Die Werkself mühte sich diesmal zu einem 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg, ...

... der erstmals im Jahr 2013 als Verlierer vom Platz ging.

Allerdings musste Leverkusen mächtig kämpfen, das Europa-League-Spiel vom Donnerstagabend steckte noch allen in den Knochen.

Sogar Lars Bender, Torschütze zum 2:0 gegen Augsburg und so etwas wie der Duracell-Hase unter den Bundesliga-Profis. Er klagte: "Das geht an die Schmerzgrenze. Der Kopf musste stärker als die Beine sein."

Auch Chefcoach Sascha Lewandowski litt mit: "Wenn selbst eine Maschine wie Lars Bender eine Viertelstunde vor Spielende ausgewechselt werden will, heißt das einiges."

Torjäger Stefan Kießling war einfach nur froh, auch über die Umstände des am Ende noch zittrigen Erfolgs: "Es war ein dreckiger Sieg, das musste endlich mal sein."

"Vorne Banane, hinten Banane." - Bremens Nils Petersen war trotz seines Doppelpacks gegen den SC Freiburg ein unglücklicher Mann.

Denn Bremens Keeper Sebastian Mielitz musste dreimal hinter sich greifen, was in einer 2:3-Heimniederlage gipfelte.

Christian Streichs Freiburger träumen damit weiter vom internationalen Geschäft.

Ganz unten in der Tabelle albträumt Aufsteiger Greuther Fürth vom direkten Wiederabstieg.

Gegen Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf setzte es eine 0:1-Auswärtsniederlage

"Ich bin Fußballtrainer geworden und muss damit leben, dass es auch mal richtig beschissene Zeiten gibt - und die haben wir gerade", kommentierte ein konsternierter Trainer Mike Büskens die Niederlage in seiner Geburtsstadt Düsseldorf recht niedergeschlagen. Andererseits findet er: "Das gehört zum Leben. Wenn ich nur Sonnenschein haben möchte, dann gehe ich zu Liga total! und werd' Kommentator."

Einen Grund für die Niederlage sah er in der mangelnden Erfahrung seiner Mannschaft. "Mein Gott, das sind alles junge Burschen!", nahm er seine Spieler in Schutz. Und bei der Fortuna? "Bei der Fortuna spielen reihenweise abgewichste Jungs, die auch mal auf Kalteisen hauen."

Fürths Keeper Wolfgang Hesl hofft trotzdem noch darauf, zumindest die Relegation zu erreichen: "Wir sollten noch keinen Urlaub buchen."

Beim FC Schalke war der glücklose Coach Jens Keller bemüht, ...

... das Positive am 2:2 beim FSV Mainz hervorzuheben.

Das tat er dann auch, indem er Doppel-Torschütze Michel Bastos lobte: "Wenn einer drei Tore in drei Spielen macht, kann man sicher nicht von einem Fehleinkauf sprechen."

Drei Tore in einem Spiel erzielte Dortmunds 18-Millionen-Einkauf Marko Reus am 22. Spieltag, ...

... Leidtragende war die Eintracht aus Frankfurt.

Vor lauter Sentimentalität schnappte sich Reus nach Spielende den Spielball: "Bei meinem ersten Dreierpack habe ich den Ball nicht mitgenommen. Jetzt wollte ich ihn unbedingt haben - als schöne Erinnerung."

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