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Mittwoch, 18. Juli 2007

Enteignen und lebenslang sperren: Busemanns Doping-Strafen

Der Anti-Doping-Vertrauensmann des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Frank Busemann, plädiert für drastische Strafen für Dopingsünder. "Lebenslange Sperren für dopende Sportler und dass der wirtschaftliche Ruin des Athleten herbeigeführt wird", forderte der Olympia-Zweite im Zehnkampf von 1996 in einem Fernseh-Interview. Dopingsünder sollten laut Busemann rückwirkend sämtliche Preisgelder ihrer Sportlerkarriere samt Zinsen zurückzahlen müssen.

Doping sei ein "weit verbreitetes Problem". Er sei als Anti-Doping-Beauftragter des DOSB aber noch von keinem einzigen Sportler aufgesucht oder angerufen worden, um Doping zu gestehen oder auf Doping anderer hinzuweisen. Deshalb spricht sich Busemann für eine Kronzeugenregelung, aber gegen eine Generalamnestie für Dopingsünder aus. "Doping wird sonst zur Bagatelle", sagte er.

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