WM-Boxkampf abgesagt

Chagaev hat Hepatitis-B

29.05.2009 | 22:31 Uhr
Der finnische Boxverband erteilte Chagaev keine Kampferlaubnis, da sich in dessen Blut Hepatitis-B-Erreger befanden.
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Chagaev (l.) war für Walujew (r.) noch zu ansteckend. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Boxsport sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Einen Tag vor dem geplanten Duell in Helsinki ist der Kampf um die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Ruslan Chagaev (Usbekistan) und Nikolaj Walujew (Russland) nach einem dubiosen Vorgang abgesagt worden.

Der finnische Boxverband erteilte Chagaev nach der obligatorischen medizinischen Untersuchung keine Kampferlaubnis, da sich in dessen Blut Hepatitis-B-Erreger befanden. Chagaev leidet seit Jahren an dieser Krankheit, die aber laut Michael Ehnert, dem Arzt des Universum-Boxstalls von Chagaev, nicht mehr ansteckend sei.

Das Walujew-Lager um Promoter Wilfried Sauerland wollte seinerseits aber die Sicherheit und beantragte einen Nachtest. Dieser ergab offensichtlich, dass noch eine geringe Ansteckungsgefahr bestehe.

Verwendete Quellen: sid