Seinen Angstgegner Federer kämpfte Dawydenko in London mit 6:2, 4:6, 7:5 nieder. Der Schweizer, der die Saison als Nummer eins beenden wird, war beim Halbfinale in der englischen Hauptstadt erneut weit von seiner Bestform entfernt. Vor allem sein Aufschlag und seine Vorhand ließen ihn immer wieder im Stich.
Dabei hatte Federer im entscheidenden Satz bei Aufschlag Dawydenko bereits mit 5:4, 30:0 geführt, doch danach lief bei ihm fast nichts mehr zusammen. "Das ist sicherlich enttäuschend. Ich hatte gehofft, ins Finale einzuziehen und es wieder zu gewinnen", sagte Federer nach seiner ersten Niederlage im 13. Duell mit Dawydenko.

Im Endspiel am Sonntag trifft der Russe auf den US-Open-Sieger Juan Martin del Potro. Der 21-jährige Argentinier besiegte den French-Open-Finalisten Robin Söderling (Schweden) in seinem Halbfinale mit 6:7 (1:7), 6:3, 7:6 (7:3).
Während WM-Debütant del Potro erstmals im Endspiel steht, hat Dawydenko bereits Finalerfahrung: 2008 verlor er in Shanghai gegen Novak Djokovic. Der Serbe war in London schon in der Vorrunde gescheitert.



